Status Quo und Perspektiven immobilienwirtschaftlicher PPPs. PPP im öffentlichen Hochbau in Deutschland aus Sicht des privaten Investors. Ergebnisse einer empirischen Analyse.

Titel Status Quo und Perspektiven immobilienwirtschaftlicher PPPs
Untertitel PPP im öffentlichen Hochbau in Deutschland aus Sicht des privaten Investors. Ergebnisse einer empirischen Analyse.
Autor(en) Nadine Hainbuch
Jahr 2006
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Zurzeit wird bei der Umsetzung öffentlicher Infrastrukturprojekte immer häufiger eine Realisierung im Rahmen von Public Private Partnerships (PPP) erwogen, geprüft oder bereits angewandt. Allerdings sind PPPs zur Lösung des Investitionsstaus nicht uneingeschränkt anwendbar. In dieser Veröffentlichung werden die Zielvorstellungen von PPP analysiert, unterschiedliche PPP-Varianten vorgestellt und deren Erfolg in einer Markstudie überprüft.

Die wichtigen Erfolgspotentiale zu einer erfolgreichen PPP können in der Verfolgung gemeinsamer Ziele sowie in dem partnerschaftlichen Gedanken gesehen werden. Dazu sind klare Zieldefinitionen und klare Vertragsvereinbarungen Voraussetzung. Da jedoch zu Beginn eines PPP-Projekts meistens nicht alle Einzelheiten feststehen oder festgelegt werden können, müssen die Verträge dynamisch gestaltet werden und ist eine gegenseitige Vertrauensbasis zu schaffen.

Die Öffentliche Hand erwartet, die von ihr bereit zu stellenden öffentlichen Gebäude durch PPPs schneller und effizienter realisieren zu können. Dabei sind vor allem die ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtung und eine optimale Risikoverteilung ausschlaggebend für den Erfolg. Durch PPP werden Zahlungen in die Zukunft verschoben und kann der Investitionsstau abgebaut werden. Der private Investor agiert hauptsächlich Gewinn orientiert. Durch die Beteiligung an PPP sind gleich bleibende Zahlungsströme zu erwarten und neue Betätigungsfelder zu eröffnen