Forschungsschwerpunkte

Forschung & Informationen für ...

Corporate Real Estate Management

Investoren

Dienstleister

Wohnungswirtschaft

Wir über uns

Prof. Dr. Andreas Pfnür


Dr.-Ing. Nikolas Müller


Anne Dörr, M.Sc.


Julian Seger, M.Sc.


Stefanie Tonn, M.Sc.


News aus der Forschung

 

Publikationen

Real Estate as a Service

  • Outsourcing des Propertymanagements als Professional Service

    Die vorliegende Befragung zum Outsourcing des Propertymanagements fußt auf der Annahme, dass das Propertymanagement – zumindest teilweise – ein sogenannter Professional Service ist. Derartige Dienstleistungen sind wissensintensiv, individuell auf den Kunden zugeschnitten und werden von Personal durchgeführt, das idealerweise über viel Erfahrung und ein hohes Ausbildungsniveau verfügt.

  • Die Auswahl von Propertymanagement Dienstleistern – Ergebnisbericht zur empirischen Untersuchung.

    Der Fokus bei institutionellen Immobilieninvestitionen liegt in Deutschland zunehmend auf der Haltephase der Objekte. Gewinne werden demnach nicht (mehr) überwiegend durch Transaktionen realisiert. Um die Wertsteigerungspotentiale während der Haltephase zu heben, bedarf es eines professionellen Immobilienmanagements und namentlich Asset-, Property- und Facilitymanagements. Der Markt für Immobilienmanagement- Dienstleistungen in Deutschland befindet sich im Umbruch und ist durch Intransparenz sowie mangelnde Branchenstandards gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Faktoren Investoren in der Anbahnungs- und in der Bewirtschaftungsphase berücksichtigen müssen, um ihre Interessen optimal wahren zu können. Die vorliegende empirische Studie beschäftigt sich mit dem Beziehungsgeflecht zwischen Asset- und Propertymanager. Im Zentrum steht dabei vor allem der Auswahlprozess, welcher der Ermittlung des geeigneten Dienstleisters dient.

    Im Anschluß an die Problemstellung und Zielsetzung (Abschnitt 1) wird der aktuelle Forschungsstand (Abschnitt 2) dargestellt. Hierbei zeigt sich, dass die Beziehung zwischen Asset- und Propertymanager häufig nicht für beide Seiten optimal ausgestaltet ist.

    In der Folge wird die Vorgehensweise bei der empirischen Erhebung erläutert (Abschnitt 3). 107 institutionelle Immobilien-Assetmanager (Teilnahmequote: 49,5%) wurden per Telefoninterview durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut befragt.

    Die Darstellung der Charakteristika der befragten Unternehmen (Abschnitt 4) zeigt, dass die Mehrzahl der Interviewpartner das Assetmanagement für unternehmenseigene Immobilien und/oder für geschlossene Fonds ausübt. Bei den Befragten handelte es sich mehrheitlich um Geschäftsführer.

    Sodann werden die Auswahlphase (Abschnitt 5) und die Vertragsphase (Abschnitt 6) untersucht. Nahezu alle Befragten waren mindestens schon einmal an der Auswahl eines Propertymanagement-Dienstleisters beteiligt und haben mehrheitlich die Auswahl eigenhändig durchgeführt, anstatt einen Dritten, etwa eine Unternehmensberatung, damit zu beauftragen. Die Befragten bescheinigen sich sehr gute Markt- und Branchenkenntnisse und geben zu Protokoll, ihre Erwartungen an den Dienstleister klar definiert zu haben. Die Anbahnung des Kontakts fußt hauptsächlich auf einem bestehenden Kontakt und/oder einer Ausschreibung. Die Interviewpartner holen vor der Beauftragung eines Propertymanagers sehr detaillierte Informationen über diesen ein, wobei die Qualität der Leistung als wichtigster, die Reputation als unwichtigster Faktor bei der Informationssuche angesehen wird. Die Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit dem Propertymanager in der Vertragsphase wird als sehr gut bewertet. Nach den entscheidenen Auswahlfaktoren gefragt, gaben die Befragten hauptsächlich Flexibilität, Preis-Leistung und Qualität der Mitarbeiter zu Protokoll.

    Ein kurzes Fazit (Abschnitt 7) mit den wesentlichen Aussagen der Untersuchungen gibt zugleich einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.

Light Industrial

  • Produktionsnahe Immobilien – Whitepaper – Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven aus Sicht von Corporates, Investoren und Dienstleistern

    Am 5. April 2017 fand an der TU Darmstadt auf Einladung des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre ein Hintergrundgespräch zu „produktionsnahen Immobilien“ statt, an dem 20 einschlägig führende Meinungsbildner aus Forschung und Praxis von Corporate Real Estate Management und Immobilienfinanzierung und –Investment teilnahmen. Das Treffen nahm den inhaltlichen Faden der immobilienwirtschaftlichen Sommerkonferenz 2016 an der TU Darmstadt auf. Im Rahmen der Konferenz wurden die Herausforderungen und Potenziale im Management von produktionsnahen Immobilien bereits sehr deutlich. Schnell wurde jedoch den Konferenzteilnehmern klar, dass der Tag zu kurz war, um alle wichtigen Fragen zur weiteren Professionalisierung des Managements dieser für die Zukunftsfähigkeit deutscher Unternehmen und Immobilienkapitalmärkte wichtigen Assets zu klären. Seither wurden in der Fachwelt intensive Gespräche geführt, die in Summe zeigen, dass der Handlungsbedarf bei vielen Corporates aktuell signifikant zunimmt, die Kapitalmärkte aufgeschlossener reagieren und Dienstleistungsangebote breiter werden. Dennoch befinden sich Prozesse, Produkte, Strukturen und Märkte rund um produktionsnahe Immobilien noch in sehr frühen Entwicklungsstadien, in denen Erfahrungen, Standards, Vertrauen und nicht zuletzt die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer fehlen.

    Das Ziel des Hintergrundgesprächs war es daher, nach dem Motto „Bridging the Gap“ eine Brücke zu schlagen zwischen den immobilienwirtschaftlichen Handlungsbedarfen der Corporates, den Marktangeboten von Immobiliendienstleistern und den Investmentstrategien der Immobilienfinanzierer und –kapitalmarktakteure. Von besonderer Bedeutung war dabei zunächst die Entwicklung eines gemeinsamen Problemverständnisses des Managements produktionsnaher Immobilien.

    Die empirische Grundlage dieser Diskussion bildete die unter Federführung von Tobias Just (IREBS Immobilienakademie) und Andreas Pfnür (TU Darmstadt im Jahr 2016 erstellte Aurelis Praxis-Studie zum Thema „Management von produktionsnahen Immobilien“. Die Daten der Studie wurden zu diesem Zweck an der TU Darmstadt von Julian Seger und Andreas Pfnür einer weitergehenden multivariaten Analysen unterzogen. Insbesondere diese neuen Analyseergebnisse boten umfassenden Stoff für eine rege Diskussion des Status Quo sowie der Potenziale und Hürden des Managements produktionsnaher Immobilien. Dabei konnte durch die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises den unterschiedlichen Perspektiven der Investoren, Dienstleistern und Non-Property- Unternehmen Rechnung getragen werden. Das vorliegende Whitepaper fasst die Ergebnisse des Hintergrundgesprächs zusammen. Wir verfolgen mit diesem Papier das Ziel, die Diskussionen rund um produktionsnah genutzte Immobilien sowohl aus Sicht des Strukturwandels bei Nutzern, als auch aus der Perspektive der Immobilienservices und des Kapitalmarktes zu beleben.

  • Aurelis-Praxisstudie: Wie Corporates die Märkte und das Management für produktionsnahe Immobilien einschätzen

    Die Industrie ist einem erheblichen strukturellen Wandel unterworfen – wieder einmal. Dafür sind zwei Trends maßgeblich: Zum einen verändert die Digitalisierung alle Wertschöpfungsstufen, zum anderen sind immer mehr Faktor- und Gütermärkte globale Märkte geworden, und damit steigt der Wettbewerb. Beide Trends sind mit Chancen und Risiken behaftet und verändern mittelbar auch den Immobilienbedarf.

Energetische Gebäudesanierung

    Weitere praxisorientierte Forschungsergebnisse

    • Arbeitspapier und Handlungsempfehlungen – Qualität als kritischer Erfolgsfaktor der Wirtschaftlichkeit von Immobilien

      Der Arbeitskreis PPP im Management öffentlicher Immobilien des Bundesverbandes Public Private Partnership e.V. (BPPP) hat sich in den Jahren 2009/10 in seinen Sitzungen mit dem Thema „Qualität als kritischer Erfolgsfaktor der Wirtschaftlichkeit von Immobilien“ auseinandergesetzt. Im vorliegenden Arbeitspapier sind die wichtigsten Ergebnisse der letzten Fachvorträge und Diskussionen als Empfehlungen zusammengefasst. Zweck dieses Papiers ist es, auf rechtliche sowie wirtschaftliche Notwendigkeiten zur stärkeren Berücksichtigung von Qualitätsaspekten bei der Beschaffung öffentlicher Infrastruktur ganz allgemein und im Immobilienmanagement im Besonderen hinzuweisen und erste Verbesserungsvorschläge zu skizzieren. Der Arbeitskreis selbst will und kann keine umsetzungsreifen Konzepte entwickeln. Die Mitglieder gehen vielmehr davon aus, dass die aufgezeigten Defizite schnell und gründlich von den Verantwortlichen auf Seiten der öffentlichen Hand und ihren Beratern abgebaut werden, um die derzeitigen Effizienzsteigerungspotenziale im Umgang mit Steuergeldern schnellstmöglich zu heben.

    • Stadtrendite durch Wohnungsunternehmen – Analyse der Komponenten und Quantifizierungsmethoden

      Der Begriff Stadtrendite hat in den letzten Jahren zunehmend Einzug in die Diskussion um die Privatisierung von kommunalen Wohnungsunternehmen gehalten. Privatisierungsgegner fürchten den Verlust der positiven Wohlfahrtseffekte, die durch die Leistungen dieser Wohnungsunternehmen für eine Kommune entstehen. Der Begriff Stadtrendite umschreibt diese positiven Effekte. Ein Konsens über die Definition und Berechnungsmethodik für die Stadtrendite existiert aber noch nicht.

      Im Rahmen dieser Arbeit wurden die bisherigen Diskussionen und Studien zur Stadtrendite sowie Konzepte und Methoden aus weiteren Fachbereichen analysiert und bewertet. Nachfolgend sind die Ergebnisse und Empfehlungen zusammengefasst, die auf Basis dieser Analyse und Bewertung erarbeitet wurden.