Immobilienwirtschaftliche Managementebenen und -aufgaben. Definitions- und Leistungskatalog des Immobilienmanagements.

Titel Immobilienwirtschaftliche Managementebenen und -aufgaben
Untertitel Definitions- und Leistungskatalog des Immobilienmanagements
Autor(en) Annette Kämpf-Dern
Jahr 2009
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Im Beitrag „Grundkonzept des Immobilienmanagements. Ein Vorschlag zur Strukturierung immobilienwirtschaftlicher Managementaufgaben“ wird eine Struktur entwickelt, die einerseits als Raster zum Ordnen immobilienwirtschaftlicher Aufgaben in der Unternehmenspraxis und andererseits als Gliederungsschema zur Einordnung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten eingesetzt werden kann. Um sowohl bestehenden Ansätzen als auch künftigen Entwicklungen Raum zu geben, bleibt das Konzept zunächst bewusst allgemeiner.

Der vorliegende Beitrag baut auf dem Grundkonzept auf und vertieft es bezüglich des anlage- und nutzungsorientierten Immobilienmanagements. Dabei werden die jeweiligen Perspektiven für alle Managementebenen beschrieben, definiert und durch die Zuordnung von im Allgemeinen üblichen Leistungen konkretisiert. Hierdurch erschließt sich der praktische Nutzen für die angesprochenen anlage- bzw. nutzungsorientierten Akteure sowie die weitere Forschung.

Nach der Darstellung von Problem und Zielsetzung in Abschnitt 1 werden im Abschnitt 2 die wesentlichen Aspekte des Grundkonzepts des Immobilienmanagements und die diesbezügliche Definition rekapituliert.

Im Abschnitt 3 folgen Konkretisierung und Definitionen der Finanzwirtschaftlichen Perspektive in Bezug auf die Kapitalanlage sowie der nutzungs- und immobilientechnologischen Perspektiven. Dabei werden auch die Unterschiede zwischen den Perspektiven hervorgehoben, die entsprechend des Grundkonzepts des Immobilienmanagements in unterschiedlichen Zwecken und Zielen der immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten bestehen.

Abschnitt 4 ist der wesentliche Teil dieses Beitrags. Hier werden die Ebenen des Immobilienmanagements mit den auf die jeweilige Ebene bezogenen Managementkonzepten (REIM, REPM, REAM, PrM, REFM) verbunden und für letztere konkrete Definitionen entwickelt Darüber hinaus werden zu jeder Ebene und ihrem Managementkonzept umfassend die im Allgemeinen zu erwartenden Leistungen aufgeführt. Dies erfolgt für jedes Managementkonzept gegliedert nach den Managementphasen Planung, Steuerung und Kontrolle.

In Abschnitt 5 werden die Ausführungen in einer auf dem Grundkonzept des Immobilienmanagements basierenden Rahmenstruktur zusammengefasst und dabei die Managementtätigkeiten, die nicht zum Immobilienmanagement gehören, deutlich abgegrenzt.

Abschnitt 6 geht abschließend kurz auf die Einordnung bestehender und sich entwickelnder spezifischer ebenenübergreifender Managementkonzepte (nach Institutionen bzw. Nutzungsarten) in die Rahmenstruktur ein. Für die bisher nicht eindeutige Bezeichnung des institutionellen Managements von Immobilien-Kapitalanlagen wird der Begriff „Institutional Investment REM (IIREM)“ vorgeschlagen.

Im Fazit werden die wesentlichen Aussagen resümiert und Ausblicke auf sich anschließende Forschungsarbeiten sowie die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis gegeben.