Arbeitspapiere

Publikation

21. November 2018

Ergebnisbericht: Transformation der Immobilienwirtschaft – Eine empirische Studie deutscher immobilienwirtschaftlicher Akteure

Die im Frühjahr 2018 durchgeführte empirische Befragung aller Akteursgruppen der deutschen Immobilienwirtschaft verfolgte den Zweck ein Big Picture der Transformation in der Immobilienwirtschaft zu erzeugen. Jeder in read more

20. November 2018

Transformation der Immobilienwirtschaft – Eine praktische Perspektive auf die Ergebnisse durch die OFB-Projektentwicklung

Die Frankfurter Projektentwicklung OFB hat als Kooperationspartner im Rahmen des 60jährigen Jubiläums eine Kurzversion der im Frühjahr 2018 durchgeführte empirische Befragung aller Akteursgruppen der deutschen Immobilienwirtschaft veröffentlicht. Diese Veröffentlichung ist sowohl in der Immobilienzeitung als auch im Immobilienmanager medial aufgegriffen worden.

Die Studienergebnisse zeigen, dass der Strukturwandel mit seinen breiten und tiefgreifenden Veränderungsnotwendigkeiten für die Immobilienwirtschaft mehr als Digitalisierung umfasst. Nach Einschätzung der Entscheidungsträger ist sie nur ein Megatrend unter vielen. Der stärkste Einfluss auf die Immobilienwirtschaft geht nach Einschätzung der befragten Entscheidungsträger von den Megatrends Urbanisierung und sozio-demografischer Wandel aus. Der Megatrend der Nachhaltigkeit scheint in der Wahrnehmung der Akteure generell seine hohe Relevanz der letzten Jahre verloren zu haben, da sie aufgrund der zahlreichen Initiativen und der hohen gesetzlichen Vorgaben zum Standard geworden ist. Darüber hinaus wird aus den Studienergebnissen ersichtlich, dass der immobilienwirtschaftliche Strukturwandel mit seinen Veränderungsprozessen des Wertschöpfungssystems vielen immobilienwirtschaftlichen Akteuren erst noch bevorsteht. Demnach wird sich der Einfluss des Strukturwandels in den kommenden fünf Jahren massiv verstärken. Gleichzeitig bietet die Transformation der Immobilienwirtschaft Chancen für neue Geschäftsmodelle. Die treibende Kraft der Transformation sind die gewerblichen Immobiliennutzer, welche dringend immobilienwirtschaftliche Lösungen für den Strukturwandel der eigenen Branche benötigen. Besonders die Projektentwickler scheinen hier als Lösungsanbieter gefordert zu sein.

27. Juli 2017

Produktionsnahe Immobilien – Whitepaper – Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven aus Sicht von Corporates, Investoren und Dienstleistern

Am 5. April 2017 fand an der TU Darmstadt auf Einladung des Fachgebiets Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre ein Hintergrundgespräch zu „produktionsnahen Immobilien“ statt, an dem 20 einschlägig führende Meinungsbildner aus Forschung und Praxis von Corporate Real Estate Management und Immobilienfinanzierung und –Investment teilnahmen. Das Treffen nahm den inhaltlichen Faden der immobilienwirtschaftlichen Sommerkonferenz 2016 an der TU Darmstadt auf. Im Rahmen der Konferenz wurden die Herausforderungen und Potenziale im Management von produktionsnahen Immobilien bereits sehr deutlich. Schnell wurde jedoch den Konferenzteilnehmern klar, dass der Tag zu kurz war, um alle wichtigen Fragen zur weiteren Professionalisierung des Managements dieser für die Zukunftsfähigkeit deutscher Unternehmen und Immobilienkapitalmärkte wichtigen Assets zu klären. Seither wurden in der Fachwelt intensive Gespräche geführt, die in Summe zeigen, dass der Handlungsbedarf bei vielen Corporates aktuell signifikant zunimmt, die Kapitalmärkte aufgeschlossener reagieren und Dienstleistungsangebote breiter werden. Dennoch befinden sich Prozesse, Produkte, Strukturen und Märkte rund um produktionsnahe Immobilien noch in sehr frühen Entwicklungsstadien, in denen Erfahrungen, Standards, Vertrauen und nicht zuletzt die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer fehlen.

Das Ziel des Hintergrundgesprächs war es daher, nach dem Motto „Bridging the Gap“ eine Brücke zu schlagen zwischen den immobilienwirtschaftlichen Handlungsbedarfen der Corporates, den Marktangeboten von Immobiliendienstleistern und den Investmentstrategien der Immobilienfinanzierer und –kapitalmarktakteure. Von besonderer Bedeutung war dabei zunächst die Entwicklung eines gemeinsamen Problemverständnisses des Managements produktionsnaher Immobilien.

Die empirische Grundlage dieser Diskussion bildete die unter Federführung von Tobias Just (IREBS Immobilienakademie) und Andreas Pfnür (TU Darmstadt im Jahr 2016 erstellte Aurelis Praxis-Studie zum Thema „Management von produktionsnahen Immobilien“. Die Daten der Studie wurden zu diesem Zweck an der TU Darmstadt von Julian Seger und Andreas Pfnür einer weitergehenden multivariaten Analysen unterzogen. Insbesondere diese neuen Analyseergebnisse boten umfassenden Stoff für eine rege Diskussion des Status Quo sowie der Potenziale und Hürden des Managements produktionsnaher Immobilien. Dabei konnte durch die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises den unterschiedlichen Perspektiven der Investoren, Dienstleistern und Non-Property- Unternehmen Rechnung getragen werden. Das vorliegende Whitepaper fasst die Ergebnisse des Hintergrundgesprächs zusammen. Wir verfolgen mit diesem Papier das Ziel, die Diskussionen rund um produktionsnah genutzte Immobilien sowohl aus Sicht des Strukturwandels bei Nutzern, als auch aus der Perspektive der Immobilienservices und des Kapitalmarktes zu beleben.