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  • In ihrem Beitrag zum Buch „Städte und Energiepolitik im europäischen Mehrebenensystem. Zwischen Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerb“ analysieren Dr.-Ing. Nikolas Müller, Marina Hofmann und Prof. Dr. Andreas Pfnür exemplarisch, wie Klimaschutz im Gebäudesektor in Städten umgesetzt wird, welche Regulierungsfunktion dieser einnimmt sowie welche Freiräume und Restriktionen damit gegenwärtig und zukünftig verbunden sind. Auf Basis ihrer Analysen arbeiten sie heraus, dass die gebäudebezogene Energie- und Klimapolitik auf städtischer Ebene an ihre Grenzen kommen wird, wenn der lokalen Ebene zukünftig die Handlungsmöglichkeiten beschnitten werden.

    Der Artikel leistet einen Beitrag in der Diskussion um die Weiterentwicklung des energetischen Anforderungsrechts an Gebäude, indem er einerseits aufzeigt, dass detailliert abgewogen werden muss, wenn singulär weitere Verschärfungen für Gebäude angestrebt werden, wenn diese im Effekt den Handlungsspielraum von Städten deutlich limitieren und damit den Erfolg europäischer energie- und klimapolitischer Bestrebungen in Frage stellen. Andererseits, indem er in diesem Kontext anregt, sich konkret der Frage zuzuwenden, wie die distinktiven Ausgangslagen von Städten derart in energiepolitischen Normen und Richtlinien auf europäischer sowie nationaler Ebene überführt werden können, dass in Folge auf der lokalen Ebene sektorübergreifende Synergieeffekte zur Energieeinsparung read more

  • Mit dem Energiekonzept hat die Bundesregierung eine relativ klare Vorgabe für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland gemacht. Sie soll umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar sein. Entsprechend dem Energiekonzept sollen bis 2020 die Treibhausemissionen in Deutschland um 40 % und bis 2050 um mindestens 80 % – jeweils gegenüber 1990 – reduziert werden. Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % – jeweils gegenüber 2008 – sinken. Weiterhin soll bis 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 18 % und bis 2050 rund 60 % betragen.

  • Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken von lebenszyklusübergreifenden Wertschöpfungspartnerschaften als Beschaffungsvariante für betriebliche Immobiliennutzer. Mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebung- und Analyseverfahren werden anhand unterschiedlicher Fallbeispiel die Auswirkungen dieser innovativen Beschaffungsvariante immobiliarer Ressourcen untersucht. Ziel der Arbeit ist es, den Beschaffungsprozess betrieblicher Immobiliennutzer mit den in dieser Arbeit erarbeiteten Handlungsempfehlungen zu optimieren.

  • Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren.

  • Ziele der Studie: Wie sinnvoll sind Wärmenetze?

    In ihrem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung vorgenommen, bis zum Jahr 2050 im Gebäudesektor 80 Prozent Primärenergie einzusparen. Das Ziel ist ehrgeizig – und der richtige Weg dorthin wird von Vertretern der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ebenso kontrovers diskutiert wie von den Verbrauchern. Eines jedoch ist klar: Energieeinsparungen bei der Gebäudeheizung und Warmwasserversorgung werden hier von großer Bedeutung sein. Denn immerhin entfallen rund 30 Prozent des Primärenergiebedarfs in Deutschland auf diesen Sektor. Vor allem im Hinblick auf die Vor- und Nachteile eines Ausbaus der zentralen Wärmeversorgung durch Nah- und Fernwärmenetze besteht Dissens. Dies gilt insbesondere im Vergleich dieses Ausbaus mit der Erneuerung dezentraler Einzelheizungen wie zum Beispiel Öl-, Pellets- oder Gasheizungen. Um bislang offene Fragen zu beantworten, Argumente zu prüfen und einen konstruktiven Beitrag zur aktuellen Diskussion zu liefern, hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), dem Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik (HKI) sowie der Initiative Pro Schornstein (IPS) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben.

    Durchführung der Studie:

    Die Untersuchung „Dezentrale vs. read more

  • Die Industrie ist einem erheblichen strukturellen Wandel unterworfen – wieder einmal. Dafür sind zwei Trends maßgeblich: Zum einen verändert die Digitalisierung alle Wertschöpfungsstufen, zum anderen sind immer mehr Faktor- und Gütermärkte globale Märkte geworden, und damit steigt der Wettbewerb. Beide Trends sind mit Chancen und Risiken behaftet und verändern mittelbar auch den Immobilienbedarf.