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  • CoreNetGlobal Innovation Workshop

    12. April 2017 - Forschungscenter

    Unsere Mitarbeiterin Anne Dörr wird am 27.4.-28.4.2017 in Leverkusen am CoreNetGlobal Innovation Workshop teilnehmen. Die Bayer Real Estate GmbH lädt als Gastgeber zu diesem Event ein. Neben der Bearbeitung von Themen zu Innovationen im Corporate Real Estate Management wird die Möglichkeit bestehen, mit 50 weiteren internationalen Teilnehmern und Innovatoren aus der Immobilienwirtschaft in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.

  • Im Auftrag der Aurelis Real Estate GmbH wurde unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Andreas Pfnür (TU Darmstadt) und Herrn Prof. Dr. Tobias Just (IREBS Immobilienakademie) im Jahr 2016 eine Praxis-Studie zum Thema Wie Corporates die Märkte und das Management für produktionsnahen Immobilien einschätzen veröffentlicht. Die Studie wurde zum Anlass genommen, die jährlich stattfindende immobilienwirtschaftliche Sommerkonferenz am 06.07.2016 an der TU Darmstadt thematisch hieran auszurichten. Die eintägige Veranstaltung offenbarte, dass ein regelmäßiger und intensiver Austausch notwendig ist, um das Management der für Unternehmen und den Kapitalmarkt gleichsam bedeutsamen Assets-Klasse weiter zu vertiefen und speziell in Deutschland zu etablieren. Zusätzlich explorativ durchgeführte multivariate Analysen des Datensatzes der Aurelis Studie erhöhten den Diskussionsbedarf, weshalb das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre der TU Darmstadt vertreten durch Herrn Prof. Dr. Andreas Pfnür zu einer weiteren vertiefenden Diskussionsrunde in Darmstadt geladen hat. In einer konstruktiven und lebhaften Diskussion von 20 Meinungsbildnern aus Praxis und Wirtschaft wurde der Status Quo sowie Potenziale und Hürden des Managements produktionsnaher Immobilien konferiert und besprochen.

  • Auf dem Neujahrsempfang der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland wurde die Studie „Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei verschärften energetischen Standards für Wohnungsneubauten aus den Perspektiven von Eigentümern und Mietern – Methodisches Vorgehen und Fallbeispiel“ von Andreas Ibel, Vorsitzender der BID und Präsident des BFW Bundesverbandes, an Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben. In der Studie stellen Dr.-Ing. Nikolas Müller und Prof. Dr. Andreas Pfnür dar, wie Wirtschaftlichkeitsanalysen durchzuführen sind, wenn die Entscheidungssituation der Akteure bestmöglich abgebildet werden soll. Hierauf aufbauend analysieren sie, inwieweit weitere energetische Verschärfungen im Wohnungsneubau für Eigentümer und Mieter wirtschaftlich vertretbar sind.

    Die Arbeit wird trifft den Nerv der Zeit. Das von der Bundesregierung angekündigte Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches das Energieeinspargesetz und damit die Energieeinsparverordnung ablösen soll, geht im Februar in die Erst Lesung in den Bundestag. Die Ergebnisse aus dem Gutachten fließen mit der Übergabe an Dr. Hendricks direkt in den Politikprozess zur Entwicklung des neuen GEG ein, in dem über zukünftige energetische Standards für Wohngebäude diskutiert wird.

    Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf der Projektwebseite. Dort können Sie auch die Studie und ein Management Summary downloaden.

    Bildnachweis: Urban Ruths (WWW.URBANRUTHS.DE).

  • Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Gegenwärtig wird dafür das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) entwickelt. Hierbei kann sich der Politikprozess gegenwärtig auf diverse Arbeiten stützen, die energetische Qualitäten für verschiedene Standards unterhalb der gültigen Energieeinsparverordnung ermittelt haben; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure für den Wohnungsneubau stehen jedoch bislang noch aus.Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV bzw. GEG) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht ist es hierfür zunächst relevant, die methodischen Grundlagen für die Analysen herzuleiten, da sich Wirtschaftlichkeitsanalysen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure (Eigentümer/Mieter) von der projektspezifischen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines planenden Ingenieurs read more

  • Steigender internationaler Wettbewerb und die Auswirkungen der Digitalisierung (Industrie 4.0) werden in den nächsten Jahren die produzierenden Unternehmen am stärksten beeinflussen. Beide Entwicklungen werden auch den Bedarf an produktionsnahen Immobilien bzw. Unternehmensimmobilien verändern. Gefragt sind bei den Nutzern künftig vor allem eine hohe Flexibilität im Flächenportfolio, Kosteneffizienz und Erfahrungen im Development oder Redevelopment von Objekten. Kosteneffizienz wird zwar ebenfalls häufig gefordert, scheint derzeit aber eine weniger wichtige Rolle zu spielen als Portfolioflexibilität. Das sind wesentliche Ergebnisse aus einer Studie, die von den Hochschulprofessoren Tobias Just und Andreas Pfnür im Auftrag des Immobilienentwicklers und Vermieters Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG durchgeführt wurde.

  • In ihrem Beitrag zum Buch „Städte und Energiepolitik im europäischen Mehrebenensystem. Zwischen Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerb“ analysieren Dr.-Ing. Nikolas Müller, Marina Hofmann und Prof. Dr. Andreas Pfnür exemplarisch, wie Klimaschutz im Gebäudesektor in Städten umgesetzt wird, welche Regulierungsfunktion dieser einnimmt sowie welche Freiräume und Restriktionen damit gegenwärtig und zukünftig verbunden sind. Auf Basis ihrer Analysen arbeiten sie heraus, dass die gebäudebezogene Energie- und Klimapolitik auf städtischer Ebene an ihre Grenzen kommen wird, wenn der lokalen Ebene zukünftig die Handlungsmöglichkeiten beschnitten werden.

    Der Artikel leistet einen Beitrag in der Diskussion um die Weiterentwicklung des energetischen Anforderungsrechts an Gebäude, indem er einerseits aufzeigt, dass detailliert abgewogen werden muss, wenn singulär weitere Verschärfungen für Gebäude angestrebt werden, wenn diese im Effekt den Handlungsspielraum von Städten deutlich limitieren und damit den Erfolg europäischer energie- und klimapolitischer Bestrebungen in Frage stellen. Andererseits, indem er in diesem Kontext anregt, sich konkret der Frage zuzuwenden, wie die distinktiven Ausgangslagen von Städten derart in energiepolitischen Normen und Richtlinien auf europäischer sowie nationaler Ebene überführt werden können, dass in Folge auf der lokalen Ebene sektorübergreifende Synergieeffekte zur Energieeinsparung read more

  • Mit dem Energiekonzept hat die Bundesregierung eine relativ klare Vorgabe für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland gemacht. Sie soll umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar sein. Entsprechend dem Energiekonzept sollen bis 2020 die Treibhausemissionen in Deutschland um 40 % und bis 2050 um mindestens 80 % – jeweils gegenüber 1990 – reduziert werden. Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % – jeweils gegenüber 2008 – sinken. Weiterhin soll bis 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 18 % und bis 2050 rund 60 % betragen.