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  • Basel II and the German credit crunch?

    1. Januar 2002 - Forschungscenter

    In the market for German real estate finance at the end of 2001 a phenomenon could be identified that shows significant parallels to the shortening of credit supply in the US market in the early nineties, called the credit crunch. There are two basic reasons that explain the withdrawal of mortgage banks from the current events in real estate debt finance. Both are linked to a lack of risk identification in real estate investment. First, mortgage banks are engaged in a portfolio of bad real estate credits. In the past and today, banks do not receive information to price the true property risks. Especially from their money transfer to eastern Germany they still suffer of high deprecations in these engagements. The high impact of single properties can not be diversified. This is why banks were exposed to higher risks than they calculated in their market risk exposure. On the other hand, the preparation for Basel II indicates how sensitive risk have to be treated according to the new regulatory environment. This causes a split of relationship ties where real estate risks were not priced for decades. The result is a failure of all sorts of real estate finance in Germany. From the survey on institutional real estate investment behavior, it becomes evident that market participants ignore property risks and they do not have the instruments available to price these risks. This is why banks act so cautious in preparation for Basel II. read more

  • Erste Ergebnisse der Auswertung einer empirischen Studie der Universität Hamburg und der Unternehmensberatung Eversmann & Partner über die Portfolioplanung und Risikosteuerung bei institutioneller Immobilienkapitalanlage zeigen, dass im Hinblick auf die Anforderungen des KonTraG bei Unternehmen und Kapitalanlagegesellschaften der Immobilienbranche verfeinerte Instrumente und Verfahren zur Steuerung der Anlage und des damit verbundenen Risikos angewendet werden müssen. Kapitalmarkttheoretische Modelle zur Steuerung eines Immobilienbestandes sind aufgrund der Einzelobjektspezifika nicht anwendbar.

  • Bei der Berücksichtigung unvollkommener Information in betrieblichen Investitionsentscheidungen kann in den Risikofall und den Ungewißheitsfall differenziert werden. Während im Risikofall dem Entscheidungsträger die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der unsicheren Einflußfaktoren bekannt sind, ist dies unter Ungewißheit nicht mehr der Fall. Investitionsentscheidungen unter Risiko sind in der Vergangenheit ausgiebig diskutiert worden. In jüngerer Vergangenheit gibt es vermehrt Bestrebungen, in der Kapitalmarkttheorie entwickelte Modelle zur Optionspreisbewertung auf Investitionsentscheidungen unter Ungewißheit zu übertragen.

  • Das betriebliche Immobilienmanagement, unter dem hier die Bewirtschaftung der primär zum Zweck der Leistungserstellung im Besitz von Unternehmen befindlichen Immobilien1 verstanden wird, wurde in der Vergangenheit sowohl in der Praxis als auch im wissenschaftlichen Bereich in Deutschland weitgehend vernachlässigt. In den letzten fünf Jahren wird dem Thema von den Unternehmen vermehrt Beachtung geschenkt. Unter Schlagworten wie Facility Management, Corporate Real Estate Management, Shareholder-Value oder Portfolio-Management werden unterschiedliche Teilprobleme des Immobilienmanagements vermehrt diskutiert, ohne daß bislang eine in sich geschlossene, nach außen hin abgegrenzte Konzeption vorgelegt werden konnte. Aufbauend auf den jüngeren Fortschritten der Analyse immobilienwirtschaftlicher Probleme (siehe vor allem Schäfers, 1997) soll die vorliegende empirische Untersuchung vertiefte Einblicke in Ausschnitte der sehr komplexen Problemstellung des betrieblichen Immobilienmanagements und die bisherigen Lösungsansätze verschaffen. Als solches ist sie Teil einer breit angelegten Forschungskonzeption, die neben der hier diskutierten Organisation des betrieblichen Immobilienmanagements die

    Optimierung der Kosten- und Leistungswirkungen

    sowie die

    • Risikowirkungen von Immobilien im Besitz von Unternehmen

    zum Untersuchungsgegenstand hat. In diesem Zusammenhang hat die nachfolgend vorgestellte Untersuchung weitgehend explorative read more

  • Sowohl über die Kosten- und Leistungswirkungen als auch über die Risikowirkungen von Immobilien liegen derzeit nur wenig gesicherte Erkenntnisse vor. Eine Dokumentenanalyse schließt sich aufgrund dieses geringen Vorinformationsniveaus weitgehend aus. Die vorliegende Studie ist deshalb sehr explorativ und deskriptiv angelegt. Das Ziel der empirischen Erhebung ist die Beschreibung der Kostenwirkungen von Gewerbeimmobilien im Leistungserstellungsprozess von Großunternehmen. Sie ist Teil einer umfassenderen Forschungskonzeption, die Einblicke in die Erfolgswirkungen der betrieblichen Immobilienwirtschaft verschaffen soll.