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  • Eigenkapital ist ein knappes Gut- speziell im Immobilienbereich, wo durch Basel II eine zunehmend strengere Kreditvergabe auf eine tendenziell geringe Eigenkapitalausstattung der Projektentwickler trifft. Hier hat sich in den letzten Jahren aus dem angelsächsischen Raum kommend eine Finanzierungsform etabliert, die anstatt internem EK (vom Initiator des Projekts) nun externes EK zu Immobilienprojekten beisteuert. Real Estate Private Equity (REPE) ist zwar die teuerste Form der Finanzierung, da die Investoren hohe Renditeanforderungen haben, es ist aber aufgrund objektbezogener Risiken oft der einzig mögliche Weg, ein Projekt zu realisieren.

    Erste Ergebnisse der Auswertung einer empirischen Studie der Technischen Universität Darmstadt über das Spannungsfeld von Entwickler, Kreditinstitut und Private EquityGesellschaft bei der Finanzierung mit REPE zeigen, dass diese Form der Finanzierung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Es wurde deutlich, dass speziell im Innenverhältnis der Beteiligten Immobilienerfahrung und weiche Faktoren eine große Bedeutung haben.

  • Institutionelle Immobilieninvestoren, wie etwa offene Immobilienfonds, erfahren seit Jahren ein starkes Wachstum. Trotz ihrer steigenden Bedeutung und zunehmenden Professionalisierung wurde der Entwicklung spezifischer Unternehmensstrategien bislang jedoch nur geringe Bedeutung beigemessen. Hier setzt der Autor an, wenn er auf Basis einer empirischen Analyse den Kompetenzansatz auf Immobilieninvestoren überträgt: Was sind mögliche Kernkompetenzen? Wie lassen sich diese gezielt aufbauen, nutzen und pflegen? Wie sieht eine kompetenzbasierte Strategie aus und welche Vorteile bietet sie? Das Buch vermittelt einen umfassenden Überblick über den institutionellen Immobilienmarkt in Deutschland, arbeitet die aktuellen Probleme heraus und bietet erstmals einen spezifischen Ansatz für das strategische Management dieser Unternehmen.

  • In dieser Arbeit wird erstmalig ein immobilienbezogenes Prozessmanagement, mit einem praxisbezogenen Ansatz zur Optimierung der prozessorientierten Unternehmensstrukturen ganzheitlich entwickelt. Damit wird das schon im industriellen Bereich erfolgreich eingesetzte Prozessmanagement auf die Immobilienwirtschaft übertragen. Hierzu werden die allgemeingültigen organisatorischen Grundlagen des Prozessmanagements um die immobilienwirtschaftlichen Implikationen ergänzt, beispielhaft Immobilienprozesse entwickelt und mit geeigneten Methoden visualisiert, sowie gezeigt, wie Prozessleistung messbar gemacht werden kann. Aufbauend auf den theoretischen Ergebnissen erfolgt die ausführliche Darstellung einer in Deutschland durchgeführten empirischen Untersuchung zum Prozessmanagement mit 103 Unternehmen. Neben dem interessanten Status quo wurde statistisch bewiesen, dass das Prozessmanagement einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung von immobilienbezogenen Unternehmen hat und zur Vermeidung von Ineffizienzen beiträgt. Dabei ist insbesondere das Prozessniveau als Entscheidungskriterium bei Optimierungen heranzuziehen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sowie Beispiele von Prozessmodellen dürften für Praktiker und Theoretiker von Interesse sein.

  • „Die deutschen Märkte sind noch nicht wettbewerbsfähig, wenn es um das Rendite-Risiko-Profil geht“, lautete es im Juni 2004 in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die deutschen Immobilienmärkte.1 Damit ist gemeint, dass die Immobilienpreise angesichts eines hohen Markt- und Leerstandrisikos zu teuer seien und so nur geringe Renditen zulassen. Während Immobilienrenditen im direkten internationalen Wettbewerb stehen, ergeben sich die mit ihnen verbundenen Risiken vor allem aus den lokalen und nationalen Rahmenbedingungen der einzelnen Märkte. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass jeder Markt seine eigene Dynamik und spezifische Besonderheiten aufweist. Trotz der Internationalisierung der Immobilienwirtschaft ist festzustellen: Wenn in vielen Branchen vom Weltmarkt gesprochen wird, so werden die Immobilienmärkte stets lokale Märkte bleiben.

  • Das Buch präsentiert erstmalig ein geschlossenes Konzept der optimalen Bereitstellung von Immobilien im Leistungserstellungsprozess des Unternehmens. Es wird gezeigt, wie mit Hilfe betriebswirtschaftlicher Methoden Optimierungspotenziale für die Immobilienanalyse und -planung, die Bereitstellung von Immobilien und ihre Bewirtschaftung ausgeschöpft werden können. Behandelt werden alle aktuellen Aspekte der Flächenplanung, des Immobiliencontrollings und der Immobilienfinanzierung. Das Buch vermittelt konkrete Vorschläge für die Einführung von Konzepten des Corporate Real Estate Management sowie des Facility Managements im Unternehmen. Der Organisation von immobilienwirtschaftlichen Aufgaben wird dabei besondere Beachtung geschenkt.

    Die neue Auflage wurde erheblich erweitert und aktualisiert. Durch eine stärkere Betonung von finanzwirtschaftlichen Aspekten im Immobilienmanagement (Real Estate Investment Management) wurde dabei den aktuellen Problemen in deutschen Unternehmen Rechnung getragen, ohne die Bedeutung von Immobilien als Betriebsmittel im Leistungserstellungsprozess zu vernachlässigen.

  • „Public Private Partnership“ – ein Begriffspaar, das auffallend häufig in letzter Zeit die Öffentlichkeit und Fachpresse im Zusammenhang mit der Überwindung des Investitionsstaus bei öffentlichen Bau- und Instandhaltungsaufgaben beschäftigt. Vorliegende Publikation soll das Potential dieses immobilienwirtschaftlichen Modells im Falle öffentlicher Schulen aufzeigen. Dazu werden zu Beginn Grundlagen und die Verbindung zum britischen Erfolgsmodell „Private Finance Initiative“ sowie die historischen Entwicklungen dargelegt. Eine Analyse des britischen Modells, begleitet von einem Praxisbeispiel, soll anhand ausgewählter Faktoren die Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse prüfen. Beachtung finden dabei die jeweilige Akzeptanzbereitschaft der Öffentlichkeit für privatwirtschaftliche Lösungsansätze, der Aufbau des Schulsystems, das kommunale Haushaltsrecht, der Wirtschaftlichkeitsvergleich, die Risikoanalyse sowie die Modellstruktur, verschiedene Finanzierungsaspekte, das Vergaberecht, steuerliche Eigenheiten und Endschaftsregelungen. Aufgrund der erarbeiteten Ergebnisse werden schließlich einige Lösungsansätze für aufgezeigte Mängel einer Realisierung von „Public Private Partnership“-Projekten in Deutschland vorgestellt.

  • Unternehmensimmobilien binden in vielen Unternehmen einen großen Teil des bilanziellen Kapitals und sind regelmäßig zweitwichtigster Kostenblock der deutschen Unternehmen. Obwohl den betrieblichen Immobilien in den Unternehmen mittlerweile starke Beachtung geschenkt wird, sind die Optimierungspotenziale im Immobilienbestand bislang nur unzureichend ausgeschöpft. Das bestätigten zuletzt auch die zuständigen Entscheidungsträger in einer empirischen Untersuchung (Pfnür/Armonat 2003) nachdrücklich. Als Hauptgrund für das zögerliche Voranschreiten geben sie die mangelhafte Platzierbarkeit der Unternehmensimmobilien am Immobilienmarkt und die bislang fehlende Realisierung alternativer Finanzierungskonstruktionen an.

    Das Gefühl fehlender Handlungsspielräume in der Umsetzung von kapitalfreisetzenden Maßnahmen des corporate real estate management dämpft das Engagement vieler Unternehmen, Maßnahmen zur Optimierung des Immobilienmanagements einzuleiten. Aus Sicht der Immobilienmanager stellen die mangelnden Vermarktungsmöglichkeiten der Unternehmensimmobilien einen zentralen Engpass bei der Umsetzung innovativer Konzepte im corporate real estate management deutscher Großunternehmen dar.

    Ziel des Forschungsprojektes ist es, zu untersuchen, ob dieser „Engpass“ tatsächlich besteht. Darüber hinaus ist der Vermarktungsprozess auf Optimierungspotentiale zu untersuchen. Als Untersuchungsmethodik für solche und ähnliche read more

  • Although the application of capital market theory is questionable in real estate investment, many institutional investors still perform asset allocation with historic real estate data. Entrepreneurial investment analysis relies on a different information setting. To date it is unclear which approach, or what data set, offers the most efficient solutions for the use of capital. In order to evaluate policy recommendations for decision making in pension fund real estate investment, we describe an empirical investigation of the investment environment in Germany. We find that current market information restricts the application of capital market models. While the use of investment models and capital market models has been strictly separated, there is no theoretically justified reason for this. Investors have to be aware that they can determine performance parameters for real estate only as approximations. Therefore, it may be fruitful to consider and compare alternative parameter estimates for determining optimal real estate allocations in pension fund investment.

  • Das Immobilienmanagement deutscher Großunternehmen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Im weit überwiegenden Teil der Unternehmen wurde das Immobilienmanagement durch Schaffung spezialisierter Einheiten professionalisiert. Im Zuge dieser Reorganisation des Immobilienmanagements sind dabei von den Unternehmen z.T. sehr unterschiedliche Wege mit sehr differenziertem Erfolg beschritten worden. Es stellt sich deshalb eine Reihe an Fragen nach dem Stand, dem Erfolg der Reorganisationsbemühungen und insbesondere danach, welche Erkenntnisse aus den Maßnahmen abgeleitet werden können. Die vorliegende empirische Untersuchung zeigt zunächst den Status Quo von Immobilien-Prozessen in der deutschen Immobilienwirtschaft. Darüber hinaus wird der Erfolg unterschiedlicher Reorganisationsbemühungen beurteilt sowie Perspektiven aufgezeigt. Die besondere praktische Relevanz und das große Interesse an diesem Thema verdeutlicht eine weit über dem Durchschnitt (ca. 15-20 %) vergleichbarer Befragungen liegende Rücklaufquote von 40 % aller Fragebögen.