Blog

288 Beträge gefunden - Seite 19 von 29
  • Ausgangslage:

    Seit Mitte der neunziger Jahre ist in den meisten Industrienationen der Welt ein starkes Ansteigen der Preise für Wohnungsimmobilien zu beobachten. Die Preissteigerungsraten haben sich größtenteils von der Entwicklung der Verbraucherpreise abgekoppelt. Besonders stark ist diese Preisentwicklung in Irland, Groß – Britannien, den Niederlanden, Spanien und Australien und z. T. auch in den USA festzustellen. Japan, Deutschland und die Schweiz widersetzen sich derzeit diesem Trend.

    Mancherorts nähern sich allerdings aktuell die Anzeichen für ein Ende des rapiden Preisanstiegs. Die neusten Zahlen aus den USA zeigen eine deutliche Abkühlung der Preissteigerungsraten von Wohnungsimmobilien, welche die finanzierenden Kreditgeber in arge Bedrängnis bringt. In den USA mussten bereits viele Hypothekenanbieter Konkurs anmelden oder stehen kurz davor. Während des Booms auf dem US-Wohnungsmarkt haben sie viele Investitionen in Eigenheime mit zweitrangigen Krediten und bei variablen Zinssätzen finanziert. Durch einen Anstieg der Zinsen und einem Ende der Preissteigerungen für Wohnimmobilien können nun viele Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen, was auch die Gläubiger in Mitleidenschaft zieht. Experten schätzen, dass ein Absturz der Preise, ähnlich der der Aktienmärkte zur Jahrtausendwende, eine starke Auswirkung auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder hätte, wenn eine platzende Blase eine Kettenreaktion ausgelöst und zu Deflation read more

  • Public Private Partnerships (PPP) haben in den vergangenen Jahren eine zunehmende Bedeutung erlangt. Bisher war die Entwicklung von PPP-Konzepten vornehmlich durch die leistungswirtschaftliche Perspektive der Betriebswirtschaftslehre geprägt. Typisch finanzwirtschaftliche Fragestellungen waren dagegen stark unterrepräsentiert, insbesondere liegt bis dato keine umfassende Untersuchung der PPP-Finanzierung, die auf der Grundlage der betriebswirtschaftlichen Theorie aufbaut, vor. Die Dissertation von Dr. Christoph Schetter, erschienen als Band 06 der „Schriften des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft“, setzt hier an und widmet sich der optimalen Finanzierung öffentlicher Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen von Public Private Partnerships. Der Autor gibt grundlegende Handlungsempfehlungen zur Herbeiführung von wirtschaftlichen Finanzierungsentscheidungen für PPPs und entwickelt ein neuartiges PPP-typisches Finanzierungsmodell. Die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen finanzwirtschaftlichen Optimierung von PPPs ist zunächst ein tiefgreifender Wechsel im bisherigen Grundverständnis der Finanzierung. Sie ist entgegen bislang herrschender Meinung nicht als Leistungsphase aufzufassen, sondern als finanzwirtschaftliche Kehrseite des leistungswirtschaftlichen PPP-Prozesses. Simulative Finanzplananalysen für praxisnahe PPP-Beispielfälle ergänzen den umfangreichen theoriegeleiteten Teil der Arbeit. Sie zeigen, read more

  • Die Wohnungswirtschaft befindet sich im Wandel. Die gesellschaftlichen Entwicklungen in demografischer und kultureller Hinsicht erfordern im Zusammentreffen der Kürzung staatlicher Unterstützungen die (weitere) Professionalisierung der Wohnungswirtschaft. Der steigende Marktdruck erfordert dynamische Anpassungen von allen Marktteilnehmern, so auch der Wohnungswirtschaft.Die in Kooperation mit Kienbaum Management Consultants und der KALO Unternehmensgruppe initiierte Studie befasst sich vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen mit den Kernkompetenzen und Outsourcing-Aktivitäten in der deutschen Wohnungswirtschaft. Mit Hilfe der vorliegenden Studie auf der Basis von 102 strukturierten Befragungen wurde das Ziel verfolgt, den Status quo der Ausprägungen von Kernkompetenzen und „Outsourcing-Aktivitäten“ in der deutschen Wohnungswirtschaft zu ermitteln. Dazu wurden die Themengebiete Herausforderungen der Wohnungswirtschaft, Kernkompetenzen und Kooperationen resp. „Outsourcing-Aktivitäten“ behandelt.

  • Munter der Entschuldung entgegen

    1. Juli 2010 - Forschungscenter

    Alle reden von der Inflation. Auch wenn die eine oder andere Studie das Gegenteil behauptet – Immobilien würden davon profitieren. Ob es aber zu einer Geldentwertung kommt, ist keinesfalls sicher.

  • Komparative Untersuchung der EU-REIT-Regime

    1. Juni 2010 - Forschungscenter

    In der EU ist seit dem Jahre 2003 eine deutliche Zunahme von Real Estate Investment Trust Regimen (REIT-Regimen) zu verzeichnen. Von einem EU-weiten Standardprodukt oder einem EU-REIT-Markt kann allerdings nicht gesprochen werden. Durch unterschiedliches nationalstaatliches Recht, die steuerliche Souveränität der EU-Staaten und allgemein divergierende Interessenlagen bestehen erhebliche Disparitäten zwischen den Regimen.Somit stellt sich einerseits die Frage nach den Unterschieden in der gesetzlichen Ausgestaltung im Detail und andererseits nach den resultierenden Implikationen für die verschiedenen Marktteilnehmer.

    Ausgehend von dieser Fragestellung wurden in einem Forschungsprojekt des Lehrstuhls Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre die gesetzlichen Bestimmungen der verschiedenen REIT-Varianten im Detail untersucht, anhand einer einheitlichen Struktur gegenübergestellt und verglichen. Darauf aufbauend wurde eine Beurteilung der Vor- und Nachteile aus Perspektive unterschiedlicher Marktteilnehmer vorgenommen (Immobilien-Aktiengesellschaften mit Konversionsabsichten, Industrieunternehmen, die betriebliche Immobilien in einen REIT ausgliedern wollen, sowie potenzielle REIT-Investoren).

    Das vorliegende Arbeitspapier fasst die wesentlichen Ergebnisse des Forschungsprojektes zusammen und bietet sowohl einen Einblick in die verschiedenen REIT-Gesetzgebungen der EU als auch eine Orientierung für die angesprochenen Interessengruppen.

  • Der Begriff Stadtrendite hat in den letzten Jahren zunehmend Einzug in die Diskussion um die Privatisierung von kommunalen Wohnungsunternehmen gehalten. Privatisierungsgegner fürchten den Verlust der positiven Wohlfahrtseffekte, die durch die Leistungen dieser Wohnungsunternehmen für eine Kommune entstehen. Der Begriff Stadtrendite umschreibt diese positiven Effekte. Ein Konsens über die Definition und Berechnungsmethodik für die Stadtrendite existiert aber noch nicht.

    Im Rahmen dieser Arbeit wurden die bisherigen Diskussionen und Studien zur Stadtrendite sowie Konzepte und Methoden aus weiteren Fachbereichen analysiert und bewertet. Nachfolgend sind die Ergebnisse und Empfehlungen zusammengefasst, die auf Basis dieser Analyse und Bewertung erarbeitet wurden.

  • CREM 2010: Welche Rolle spielt der Nutzer?

    1. Mai 2010 - Forschungscenter

    Mit der vorliegenden Studie wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung des Nutzers für das Corporate Real Estate Management (CREM) kritisch zu hinterfragen. Zugrunde liegt die Vermutung, dass vor der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa ein Trend zu einer deutlichen Dominanz des Shareholder Value Gedankens und damit eine eigentümerorientiere Wahrnehmung immobilienbezogener Aufgaben in Non-Property Companies zu konstatieren war. Ein an den Nutzern orientiertes Management rückte dabei vielfach in den Hintergrund der betrieblichen Immobilienwirtschaft. Es stellen sich die Fragen, ob diese Shareholder Value Betonung im betrieblichen Immobilienmanagement richtig war und welche Rolle der Nutzer in zukünftigen CREM Systemen spielen sollte. Im unmittelbaren Zusammenhang mit der Zielrichtung des CREM stehen Sourcing-Fragen, in denen zu klären wäre, in welchem Umfang immobilienwirtschaftliche Aufgaben von wem verantwortet und durchgeführt werden sollten. An der Eigentümerfunktion und an der Nutzerfunktion ausgerichtetes Immobilienmanagement erfordert hier jeweils zielgerichtete organisatorische Lösungen.

  • Komparative Untersuchung der EU-REIT-Regime

    1. April 2010 - Forschungscenter

    In Anlehnung an das originäre US-amerikanische Vorbild ist seit Ende der 1990er Jahre international ein deutlicher Zuwachs an Real Estate Investment Trust- (REIT-) Regimen zu verzeichnen. So ist es ab 2003 auch zu einer deutlichen Zunahme von REITRegimen innerhalb der Europäischen Union (EU) gekommen, von deren 27 Mitgliedsstaaten zum Stand Januar 2010 bereits elf Staaten ein nationales REIT-Gesetz verabschiedet haben (vgl. Tabelle 1.1). Damit wurde auch innerhalb der EU das Universum indirekter Immobilienanlagen um das „State of the Art“ -Immobilienanlageprodukt gemäß internationalen Standards erweitert und die Basis für einen europäischen REITMarkt geschaffen.

  • Kompetitive Eigenschaften der REIT-Regime in der EU

    1. März 2010 - Forschungscenter

    Obwohl Real Estate Investment Trusts (REITs) in Europa eine relativ junge Rechtsform für Immobilienanlagen sind, ist es auf EU-Ebene versäumt worden, ein einheitliches REIT-Regime zu schaffen. In der Folge entwickelten sich mehrer nationale Konstrukte, die jeweils länderspezifisch wohnungs- und steuerpolitischen Zielen dienen. Während in Deutschland Bestandswohnungen ausgenommen sind, sollen REITs in einigen Mitgliedstaaten den Mietwohnungsbau voranbringen. Um die Frage zu beantworten, wie ein Europa-REIT aussehen könnte, vergleichen die Autoren acht nationale Regime in der EU. (Red.)