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  • Wichtige Regeln

    1. Dezember 2010 - Forschungscenter

    PRIVATISIERUNG. Für die erfolgreiche Privatisierung öffentlicher Immobilien muss die Industrie erst noch die Voraussetzungen schaffen.

  • Der Arbeitskreis PPP im Management öffentlicher Immobilien des Bundesverbandes Public Private Partnership e.V. (BPPP) hat sich in den Jahren 2009/10 in seinen Sitzungen mit dem Thema „Qualität als kritischer Erfolgsfaktor der Wirtschaftlichkeit von Immobilien“ auseinandergesetzt. Im vorliegenden Arbeitspapier sind die wichtigsten Ergebnisse der letzten Fachvorträge und Diskussionen als Empfehlungen zusammengefasst. Zweck dieses Papiers ist es, auf rechtliche sowie wirtschaftliche Notwendigkeiten zur stärkeren Berücksichtigung von Qualitätsaspekten bei der Beschaffung öffentlicher Infrastruktur ganz allgemein und im Immobilienmanagement im Besonderen hinzuweisen und erste Verbesserungsvorschläge zu skizzieren. Der Arbeitskreis selbst will und kann keine umsetzungsreifen Konzepte entwickeln. Die Mitglieder gehen vielmehr davon aus, dass die aufgezeigten Defizite schnell und gründlich von den Verantwortlichen auf Seiten der öffentlichen Hand und ihren Beratern abgebaut werden, um die derzeitigen Effizienzsteigerungspotenziale im Umgang mit Steuergeldern schnellstmöglich zu heben.

  • Immobilien als eine mit anderen Assets vergleichbare Anlageklasse zu etablieren – das ist seit einigen Jahren erklärtes Ziel der Branche. Unterstützung hierbei versprechen Spezialisierung und Professionalisierung des Immobilienmanagements.

    Die Neuerscheinung „Organisation des Immobilienmanagements als Professional Service“ von Annette Kämpf-Dern untersucht deshalb diese und weitere organisatorische Maßnahmen, die bei der strukturellen, personellen und kulturellen Aufstellung eines Unternehmens ansetzen, auf ihre Performancewirkungen hin. Ein systematisch aufgebauter Definitions- und Leistungskatalog immobilienwirtschaftlicher Managementaufgaben bildet das Fundament dieser Arbeit. Für die Organisationsgestaltung nutzt sie die begründete Erkenntnis, dass strategisches Immobilienmanagement – wie z. B. auch Unternehmensberatungen – zu den Professional Services gehört.

    Abgeleitet aus Forschung und Praxis konfiguriert die Autorin vier differenzierte, immobilienwirtschaftliche Idealtypen und beschreibt deren jeweils stimmige Merkmalsausprägungen. Die Idealtypen, ausgewählte Performancegrößen sowie das Vorgehen zur Effektivitäts- und Effizienzbewertung alternativer Konfigurationen beziehen sich beispielhaft auf das Real Estate Assetmanagement, lassen sich aber leicht auf andere Dienstleistungsunternehmen übertragen.

    Der umfassende Ansatz mit ausführlichen Fallbeispielen und organisatorischen Ablaufplänen berücksichtigt read more

  • Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Auf der einen Seite entsteht durch die Auswirkungen des sozio-demografischen Wandels und durch klimapolitische Anforderungen ein Handlungsbedarf, der Investitionen in Milliarden-Höhe erfordert. Auf der anderen Seite werden aufgrund der prekären öffentlichen Haushaltslage Fördermittel für das Wohnungswesen gekürzt.Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde untersucht, welche Möglichkeiten und Grenzen der privaten Finanzierung des Wohnungswesens über den Kapitalmarkt existieren.

    Dafür wurden zunächst die bisherigen Erfahrungen mit Privatisierungen öffentlicher Wohnungsbestände analysiert sowie die Finanzierung des Wohnungswesens historisch und im EU-Vergleich betrachtet. Als Projektergebnis wurden Handlungsempfehlungen und Perspektiven aufgezeigt.

    Um eine Finanzierung durch privates Kapital zu fördern, wurden insbesondere folgende Handlungsebenen identifiziert und diskutiert: die Erzeugung von Anreizen für private Investitionen durch gezielte Fördermaßnahmen, die Entwicklung von zukunftsfähigen Privatisierungsformen sowie die Schaffung von Wachstumsperspektiven und eines wohnungswirtschaftlichen Kapitalmarkt-Segments.

    Das Forschungsprojekt erfolgte in Kooperation mit der Deutsche Wohnen AG, die sich operativ auf die Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnimmobilienbestands fokussiert.

  • Preisblasen in Wohnimmobilienmärkten

    1. November 2010 - Forschungscenter

    Preisblasen in Wohnimmobilienmärkten und die darauf folgenden Finanzkrisen sind ein Phänomen, welches bereits mehrfach in verschiedenen Ländern beobachtet werden konnte. Normalerweise sind Immobilienbewertungsverfahren die Grundlage für eine Transaktionsentscheidung. Wenn sich jedoch Marktwerte zu weit von fundamental gerechtfertigten Werten entfernen und sich eine Preisblase bildet, reichen herkömmliche Immobilienbewertungsverfahren nicht aus, um ein Investment zu bewerten. Mit den gängigen Methoden kann man nicht feststellen, wie hoch Immobilien in einem Marktungleichgewicht überbewertet sind, wie hoch die Wahrscheinlichkeit des Platzens einer Preisblase ist und welche Wertänderungen man kurzfristig erwarten kann.
    Dieses Buch wendet sich an Investoren, welche sich in Wohnimmobilienmärkten engagieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen umfassenden Überblick über Preisblasen in Wohnimmobilienmärkten zu vermitteln und ihm die Bewertung von Investitionsgelegenheiten anhand neu entwickelter Bewertungsmethoden in einem Marktungleichgewicht zu ermöglichen.
    Inhaltlich werden drei Schwerpunkte bearbeitet: die Beschreibung und Kategorisierung der Abläufe von Preisblasen in Wohnimmobilienmärkten, die Untersuchung von Entstehungsursachen anhand der Behavioural Finance und die Entwicklung von Modellen zur Bewertung von Wohnimmobilienmärkten sowie deren Implementierung in Immobilienbewertungsverfahren.

  • In den letzten Jahren hat sich das Corporate Real Estate Management (CREM) in Deutschland sukzessive weiterentwickelt. Wichtige Triebfeder dieser Entwicklung war der Shareholder Value. Dabei sind nutzerorientierte Überlegungen, zumindest in der öffentlichen Diskussion, in den Hintergrund getreten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht handelt es sich beim Betrieblichen Immobilienmanagement nämlich auch um eine unterstützende Servicefunktion, die unternehmensinterne Dienstleistungen erbringt. Es ist deshalb interessant zu erfahren, ob der Nutzer im Corporate Real Estate Management in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat, oder ob nur die öffentliche Debatte einen Bogen um die Rolle des Nutzers gemacht hat.Aus diesem Grund hat unser Lehrstuhl in Kooperation mit der Strabag PFS ein breit angelegtes Forschungsprojekt aufgelegt, zu der auch eine empirische Unternehmensbefragung gehört, die ein vollständiges Branchenbild abbilden soll.

    Die telefonischen Befragungen wurden durch das Marktforschungsunternehmen factx aus Köln vorgenommen und fanden im Zeitraum Mitte bis Ende März statt.

    Der Ergebnisbericht ist im Mai fertig gestellt worden. Den Teilnehmern ist der Ergebnisbericht als Dankeschön für die Teilnahme digital zugesandt worden.

    Diese digitale Version des Berichtes steht allen Interessierten nun auch als Arbeitspapier zum Download zur Verfügung.

    Fragen zum Projekt richten Sie bitte an Frau Sonja Weiland.

  • Sozialer Sprengsatz

    - Forschungscenter

    POLITIK. Das Energiekonzept 2050 der Bundesregierung verspricht für die Immobilienwirtschaft große Chancen. Allerdings krankt das Konzept an realitätsfernen Grundannahmen.

  • Der „immobilienwirtschaftliche Bauchladen“ gehört der Vergangenheit an – Zukunftsorientierte Unternehmen professionalisieren sich auf der Basis von Fokus und Spezialisierung. Angebot und Nachfrage werden dadurch vielschichtiger und komplexer. Mit einer professionellen Führung, befähigten Managern und einer bewusst gestalteten Unternehmenskultur können enorme Potenziale freigesetzt werden. Wie das gelingt, damit beschäftigt sich der folgende Beitrag „Performen – das geht nur mit klaren Zielen und dem richtigen Management“ von Dr. Annette Kämpf-Dern.

  • Risikomanagement bei public private partnerships

    1. Oktober 2010 - Forschungscenter

    Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem Management von Risiken bei öffentlichen Infrastrukturinvestitionen , insbesondere bei öffentlich-privaten Partnerschaften (Public Private Partnerships/PPPs). Bestehende Verfahren werden auf den Prüfstand gestellt und konkrete praktische Beispiele für Verfahrensinnovationen gegeben. Dem Leser wird die Fähigkeit vermittelt, mittels eines ganzen Bündels alternativer Verfahren die Risikoidentifikation und -bewertung und das Risikomanagement im Investitionsprozess durchzuführen. Neu sind dabei die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus der Investition, die intensive Auseinandersetzung mit dem Verfahren der simulativen Risikoanalyse sowie die Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen des Handels mit Projektrisiken am Kapitalmarkt. Die Autoren legen  großen Wert auf die hohe Verständlichkeit und den Anwendungsnutzen in konkreten Projektsituationen. Das Buch richtet sich vornehmlich an Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sowie an Projektmanager im PPP-Geschäft.

  • Gerade in Zeiten schwacher Nachfrage stellt das mieterorientierte Management eine der wichtigsten Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft dar. Es stellt sich aber die Frage, ob die Unternehmen, die das Vermieten von Wohn- oder Gewerbeflächen als ihr Kerngeschäft betrachten, ihre Kunden und deren Bedürfnisse überhaupt kennen? Besteht in diesen Unternehmen eine entsprechende Kundenorientierung, um diese Informationen zu erhalten? Es besteht die Vermutung, dass gerade diese Informationen über die Kunden oftmals nicht vorhanden sind. Häufig fehlt es an Kennziffern zur Einordnung und Bewertung der Kundenorientierung der eigenen Organisationsstrukturen. Dieses Defizit will die Studie „CRM Real Estate 2009: Status Quo der Kundenorientierung in der Immobilienwirtschaft“ vom Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft der TU Darmstadt (FBI) in Partnerschaft mit der Unternehmensberatung Frontiers Management Consulting beheben. Customer Relationship Management soll hierbei nicht nur als Informationstechnologie verstanden werden, sondern als konsequente Umsetzung der Vision des markt- und kundenorientierten Unternehmens als unternehmensübergreifende Sichtweise.Die Zielsetzung des Projekts besteht darin, den Status-Quo der Kundenorientierung in der deutschen Immobilienwirtschaft greifbar zu machen. „Baustellen“ und Weiterentwicklungsbedarfe bei den Immobilienunternehmen sollen hierdurch aufgedeckt sowie Best-Practice-Beispiele für Kundenorientierung identifiziert und analysiert werden.

    Hierzu soll durch telefonische Interviews mit den Führungskräften der wichtigsten Immobiliengesellschaften in Deutschland eine Ist-Aufnahme der Kundenorientierung erfolgen. Die telefonische Erhebung erfolgt über ein spezialisiertes Marktforschungsinstitut, welches hierbei Interviews von etwa 20 Minuten mit den Führungskräften führt. Anschließend erfolgt eine Konsolidierung, Analyse und Interpretation der Ergebnisse aus der Befragung.

    Die Befragung richtet sich an die beiden Zielgruppen der 500 größten Wohnungsunternehmen sowie 200 größten gewerblichen Immobilienvermieter in Deutschland. Das Monitoring des Entwicklungsstandes der Kundenorientierung der eigenen Organisation soll durch die jährliche Wiederholung des Forschungsprojektes sichergestellt werden.