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  • In der Ausgabe 4/2020 der Zeitschrift Immobilien Manager diskutieren die Autoren Prof. Dr. Andreas Pfnür, Benjamin Wagner und Dr. Kevin Meyer die Ergebnisse der gemeinsamen Studie Immobilienprojektentwickler im Wandel:

    Das Projektentwicklergeschäft ist komplexer geworden und unterliegt aktuellen Herausforderungen eines tiefgreifenden wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen strukturellen Wandels. Das zeigt ein im Frühjahr 2018 begonnenes und gerade abgeschlossenes Kooperationsprojekt der TU Darmstadt und der OFB Projektentwicklung.

    In einer sehr umfassenden empirischen Studie wurden die Auswirkungen des Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft auf die unterschiedlichen Akteure der Immobilienwirtschaft untersucht. Als Ergebnis hat sich herauskristallisiert, dass die immobilienwirtschaftliche Transformation in Deutschland ganz maßgeblich vom „Nutzer“ und weniger vom Kapitalmarkt ausgeht. Die Anpassungsprozesse der Immobilienbranche werden den empirischen Ergebnissen zufolge von den Projektwicklern initiiert, die wie eine Art „Seismograph der Immobilienwirtschaft“ die Eruptionen im Umfeld als erstes spüren. Für Projektentwickler besteht offensichtlich bereits jetzt schon strategischer Handlungsbedarf. Deshalb haben wir uns über den Sommer 2019 zu einer umfassenden Interviewserie mit den Stakeholdern der Projektentwickler getroffen und sie – basierend auf unseren Umfrageergebnissen – zu den nötigen strategischen Implikationen read more

  • Benjamin Wagner präsentierte unter dem Titel „Digitalisierung in der deutschen Immobilienwirtschaft“ auf dem 2. Frankfurter Immobilienkongress am 28. November 2019 aktuelle Studienergebnisse zur immobilienwirtschaftlichen Transformation in Deutschland.

    Anschließend diskutierte Herr Wagner gemeinsam mit Klaus Staub (Fachbereichsleiter Informationssysteme Nassauische Heimstätte Wohnungs-und Entwicklungsgesellschaft mbH) und Gregor Müller (Geschäftsführer BIM Systems GmbH) unter der Moderation von Sabrina Eilers (Zieldenken und Kommunikation) die Inhalte. Kernfragen waren, ob deutsche Unternehmen die Transformation annehmen, welche Herausforderungen entstehen und welche Handlungsempfehlungen sich ergeben.

    Weitere Informationen und Eindrücke finden Sie hier: https://www.immocom.com/immobilienkongress-frankfurt/

    Den vollständigen Ergebnisbericht der Studie Transformation der Immobilienwirtschaft können Sie hier kostenlos downloaden:

  • Coworking Spaces sind zu einem zentralen Bestandteil neuer Arbeitsumgebungen geworden. Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, ob die Präferenzen der Nutzer für die Gestaltung des physischen Arbeitsplatzes landesweit konsistent sind. Ein Vergleich zwischen den Nutzerpräferenzen von Coworking Spaces zwischen den Niederlanden (n = 219), Deutschland (n = 98) und der Tschechischen Republik (n = 79) wird unter Verwendung eines mixed multinomial logic Modells für jedes Land durchgeführt. Neben dem Nutzen der Attribute werden auch die Motivationen für die Arbeit in Coworking Spaces analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass es einige Konsistenzen in den Präferenzen zwischen den Ländern gibt.

    Das Paper ist im Review of Managerial Science als open-access hier verfügbar.

  • Kooperationsstudie Work from Home

    20. November 2020 - Forschungscenter

    Wie wirkt sich die immobilienwirtschaftliche Situation des Zuhauses auf den Arbeitserfolg im Homeoffice aus? Welche Chancen bietet das Homeoffice und wer wird profitieren? Wie verursachen unterschiedliche gesellschaftliche, ökologisch-technische und ökonomische Rahmenbedingungen einen Interessenkonflikt in der vermehrten Arbeit von zuhause? Diesen und anderen Fragen geht eine breit angelegte, internationale Studie an der TU Darmstadt nach, die in Kooperation zwischen dem Fachegebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre und Marketing & Personalmanagement durchgeführt wird. Die Studie wird  von der Dr. Hans-Riegel Stiftung gefördert.  

    Mehr Informationen finden Sie hier.

  • Die öffentliche Hand ist in der Zur-Verfügung-Stellung von Grundstücken sowie den Planungs- und Genehmigungsverfahren zentraler Akteur aller größeren Bau- und Immobilienvorhaben der Unternehmen. Nach Ansicht der in dieser Studie befragten deutschen Großunternehmen hat die öffentliche Hand nicht nur großen Anteil an der effizienten Umsetzung ihrer immobilienwirtschaftlichen Transformation, die reibungslose Kooperation zwischen den Partnern ist vielmehr auch eine der höchsten Hürden der immobilienwirtschaftlichen Transformation der Unternehmen.

    Link zur Veröffentlichung:

    https://www.real-estate.bwl.tu-darmstadt.de/media/bwl9/dateien/arbeitspapiere/200924_WP40_ZIA_CREM_Studie_2020.pdf

  • Die nachfolgende Zusammenfassung der Studie „Nutzerpräferenzen von Coworking Spaces“ zeigt die Bedeutung von Flexible Office Space auf und arbeitet präferierte Charakteristiken und Attribute der flexiblen Arbeitsplätze heraus. Die Ergebnisse wurden über eine empirische Befragung in deutschen Coworking Spaces im Frühjahr 2019 erhoben und anschließend wissenschaftlich ausgewertet.

  • The German real estate and construction industry is facing a transformation, triggered by fundamental changes in technology, the economy and society. The purpose of this paper is to explore how these changes exert pressure to adapt on existing business models, while also offering opportunities for their further development. A model that attributes the transformation of the real estate industry to megatrends, specific structural change drivers, business models and the interaction of the groups of players in the value creation system is developed. The model is tested empirically by a survey. Structural equation modelling is used to measure the impact of various determinants of transformation and the relevance of adaptation strategies to the different groups of players. As a result, the study explains three impact mechanisms of the transformation in the real estate industry. The transformation originates from the occupiers, who need more flexible space and are focusing on holistic solutions that are not provided by the real estate industry. Service providers are striving to increase the efficiency of their traditional processes, rather than evolving new business models or services. The investors recognise the increasing importance of the occupiers but they are rarely pursuing the resulting strategies. Property developers recognise these requirements: their adaptation strategies most strongly question their previous business. For practitioners, the results read more

  • Im Magazin Zukunftswerkstatt schreibt Felix Gauger einen Gastbeitrag über die Sharing Economy und deren Einzug in die Immobilienwirtschaft. In dem Artikel geht es um Flexible Office Space im Bürosegment, um den Einzug der Sharing Economy in die Produktion durch Co-Production Anwendungen, wie Makerspaces und Fablabs und um neue Formen im Wohnsegment, wie Co-Living Angeboten.

    Das Magazin Zukunftswerkstatt können Sie hier downloaden:

  • Im Rahmen des „SAP-Forums für die Immobilienwirtschaft“ präsentierte Benjamin Wagner die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes. Zentraler Bestandteil der Präsentation waren die relevanten Trends für die deutsche Immobilienwirtschaft sowie deren Einfluss auf die unterschiedlichen immobilienwirtschaftlichen Akteure. Befragt wurden 249 Entscheidungsträger aus dem Corporate Real Estate Management sowie Investoren, Projektentwickler und immobilienwirtschaftliche Dienstleister wie Architekten, Baukonzerne und Facility Manager.

    Im Ergebnis bleibt die immobilienwirtschaftliche Transformation noch im Tagesgeschäft stecken. Immobilienwirtschaftliche Akteure sind eher durch die Flächennachfrage in Ballungsräumen, den Fachkräftemangel oder die Niedrigzinsphase getrieben. Chancen für internet- und IT-basierte neue Geschäftsmodelle werden kaum erkannt. Von den tiefgreifenden Veränderungsprozessen im Strukturwandel sind bislang die gewerblichen Immobiliennutzer am stärksten betroffen. Im Gesamtzusammenhang zeigen die Ergebnisse, dass der Nutzer durch veränderte Flächenbedarfe und steigende Flexibilitätsbedarfe die immobilienwirtschaftliche Transformation treibt. Sein Einfluss auf eigene Geschäftsfelder wird von allen Akteuren als am bedeutsamsten eingeschätzt. Er wird damit zukünftig der bedeutsamste Kunde des immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungssystems.

    Die veränderten Anforderungen der gewerblichen Immobiliennutzer führen zu einem read more

  • Gastbeitrag im Blog Roomhero

    10. September 2019 - Forschungscenter

    Was bewegt digitale Nomaden, Selbstständige und Unternehmen dazu, sich in Coworking Spaces einzumieten? Eins vorweg: Entscheidend sind nicht die finanziellen Gründe. Ein Gastbeitrag von Felix Gauger.