August

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1. August 2008

Hedonische Regression der Wohnungsmietpreise unter Berücksichtigung von Lagevariablen am Beispiel eines Bestands im Ruhrgebiet

In diesem Artikel wird der Einfluss makroökonomischer Lagevariablen auf die Markt- und Kostenmiete in zehn Städten des Ruhrgebiets untersucht. Der verwendete Paneldatensatz umfasst Daten zu 27.336 Wohnungen für die Jahre 2000 bis 2004. Neben einer Reihe von kontrollierenden Wohnungseigenschaften wird der Einfluss der makroökonomischen Variablen Altersstruktur, Arbeitslosenquote, Ausländeranteil und Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf die entsprechenden Mietpreise getestet. Untersuchungsebene sind die statistischen Bezirke der jeweiligen Städte. Darüber hinaus werden die Wohnungen im südlichen Ruhrgebiet mit einer zusätzlichen Indikatorvariablen erfasst, um eventuelle Preisdifferenzen zum nördlichen Ruhrgebiet aufzuzeigen. Unsere Regressionsergebnisse legen einen eher homogenen Wohnungsmarkt im Ruhrgebiet nahe. Bestätigt wird hierbei die Annahme, dass Mietpreise vor allem durch die Wohnungseigenschaften und weniger durch Lagevariablen beeinflusst werden. Ersichtlich wird zudem, dass die Mietpreise für Sozialwohnungen (Kostenmiete) noch weniger von den untersuchten Variablen abhängen und somit losgelöst von der Preisbildung auf dem Markt entstehen.

1. August 2008

Vergleichende Lebenszykluskostenanalyse für Fußgängerbrücken aus unterschiedlichen Werkstoffen

Bei Infrastrukturobjekten können im Laufe der Nutzungsdauer erhebliche Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen anfallen. Die Wahl der baulichen Variante sollte deshalb nicht nur anhand des Anschaffungspreises sondern unter Berücksichtigung der entstehenden Folgekosten erfolgen. Vor diesem Hintergrund wurde in einer Studie mit der Deutschen Bahn AG und der Peter Maier Leichtbau GmbH untersucht, welcher Werkstoff für Fußgängerbrücken die beste Gesamtwirtschaftlichkeit verspricht. Dabei wurde die Gesamtwirtschaftlichkeit anhand einer Lebenszykluskosten-Analyse beurteilt. Untersucht wurden Fußgängerbrücken als sog. Personenüberführungen aus den konventionellen Brückenbaustoffen Holz, Stahl und Stahlbeton sowie aus dem Werkstoff Aluminium. Als Vergleichswert für die Lebenszykluskosten wurde die Annuität herangezogen. Unsicherheiten bei der Kostenprognose wurden mit Hilfe von Sensitivitätsanalysen eingegrenzt. Für das im Rahmen der Untersuchung betrachtete System stellte sich die Aluminiumbrücke als die wirtschaftlichste Variante heraus.