Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei verschärften energetischen Standards für Wohnungsneubauten

Titel Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei verschärften energetischen Standards für Wohnungsneubauten aus den Perspektiven von Eigentümern und Mietern
Untertitel Methodisches Vorgehen und Fallbeispiel
Partner BID Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland
Jahr 2017
Zusammenfassung PDF
Arbeitspapier Arbeitspapier
Pressemitteilung PDF
Journal Report DW Die Wohnungswirtschaft
Journal Report FWW- Die Zeitschrift der mittelständischen Immobilienwirtschaft
Buchkapitel Energieeffizienz in Gebäuden

Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Gegenwärtig wird dafür das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) entwickelt. Hierbei kann sich der Politikprozess gegenwärtig auf diverse Arbeiten stützen, die energetische Qualitäten für verschiedene Standards unterhalb der gültigen Energieeinsparverordnung ermittelt haben; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure für den Wohnungsneubau stehen jedoch bislang noch aus.Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV bzw. GEG) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht ist es hierfür zunächst relevant, die methodischen Grundlagen für die Analysen herzuleiten, da sich Wirtschaftlichkeitsanalysen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure (Eigentümer/Mieter) von der projektspezifischen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines planenden Ingenieurs zum Teil erheblich unterscheiden. Die Analyseergebnisse alternativer energetischer Standards werden insbesondere hinsichtlich ihrer Effekte auf die Kosten des Wohnens, auf die Renditeerwartungen von Wohnungsunternehmen sowie die Kosten zur Vermeidung von Treibhausgasen diskutiert.Das Gutachten wurde auf dem Neujahrsempfang des Kooperationspartners BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland am 25.01.2017 von Andreas Ibel, Vorsitzender der BID und Präsident des BFW Bundesverbandes, direkt an Frau Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben. Die Ergebnisse fließen damit direkt in den Politikprozess zur Entwicklung des neuen GEG ein.

Der BID Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen,
  • DDIV Dachverband DeutscherImmobilienverwalter,
  • GdWBundesverband deutscherWohnungs- und Immobilienunternehmen,
  • IVD Immobilienverband Deutschland – Bundesverband derImmobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen,
  • vdp Verband deutscherPfandbriefbanken,
  • ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.