New Work

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Da Mitarbeiter einen Großteil ihrer Zeit in Büros verbringen und in Zeiten des Fachkräftemangels die Bedeutung der Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz steigt, stellen Büroflächen als physischer Arbeitsplatz eine wichtige Ressource dar. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Arbeitsplatz und Büroimmobilien, ortsunabhängiges und zeitliche flexibles Arbeiten definiert den Arbeitsplatz neu. Die Büroumgebung kann dabei erheblich zur Zufriedenheit und Produktivität des Mitarbeiters beitragen. Das Forschungsprofil New Work beleuchtet daher den Einfluss der Immobilie auf verschiedenen Faktoren des Nutzers. Neben der individuellen Perspektive des Nutzers mit seinen Anforderungen an Raum und Arbeitsplatz kommt der organisatorischen Perspektive als zweite tragende Säule im Wandel der Arbeitswelten eine bedeutende Rolle zu. So wird insbesondere die Bereitstellung von Arbeitsplatzkonzepten erforscht, welche in Form von dritten Arbeitsorten immer beliebter wird. Flexible Workspaces sind eine Ableitung dieser neuen Anforderungen an eine optimale Nutzung der physischen Arbeitsumgebung und stellen den Büromarkt vor neue Herausforderungen. Die Auswirkungen veränderter Arbeitsplatzkonzepte werden daher in diesem Forschungsprofil interdisziplinär erforscht. Neben der Durchführung empirischer Studien wird der Praxistransfer durch Workshops, Konferenzen und Forschungsprojekte verfolgt.

Felix Gauger

Projekte & Publikationen

17. Oktober 2019

Sharing Real Estate – Wie Flexible Office Space die Immobilienwirtschaft verändert

Im Magazin Zukunftswerkstatt schreibt Felix Gauger einen Gastbeitrag über die Sharing Economy und deren Einzug in die Immobilienwirtschaft. In dem Artikel geht es um Flexible Office Space im Bürosegment, um den Einzug der Sharing Economy in die Produktion durch Co-Production Anwendungen, wie Makerspaces und Fablabs und um neue Formen im Wohnsegment, wie Co-Living Angeboten.

Das Magazin Zukunftswerkstatt können Sie hier downloaden:

10. September 2019

Coworking Spaces – Arbeitsräume zur Initiierung von Netzwerken

Coworking Spaces sind flexible Arbeitsräume, in denen heterogene Nutzergruppen gemeinschaftlich zusammen arbeiten. Die Spaces sind Zentren von Austausch und Vernetzung und werden auch für Unternehmen immer häufiger Bestandteil ihres Arbeitsplatzkonzepts. Der Beitrag zeigt auf, wie nicht nur Selbstständige und Freischaffende, sondern auch Unternehmen von den flexiblen Arbeitsräumen profitieren können.

10. September 2019

Coworking Spaces in der öffentlichen Verwaltung – Wie gestaltet sich die Zukunft des Coworkings für den öffentlichen Dienst?

Während Coworking Spaces eine immer häufiger anzutreffende Form der Arbeit innerhalb von Unternehmen sind, ist diese Arbeitsorganisation in der öffentlichen Verwaltung selten. Die Studie soll das Verständnis dafür vertiefen, wie neue Arbeitsumgebungen in der öffentlichen Verwaltung genutzt werden können und wie Coworking Spaces die Attraktivität des öffentlichen Sektors erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten fördern können.  Zu den Vorteilen gehören mehr Flexibilität, kürzere Wegezeiten und Reaktionsfähigkeit der Nutzer, die neue Arbeitskräfte anziehen und das Wohlbefinden steigern können.

10. September 2019

Wie Shared Spaces die Immobilienwirtschaft verändern – Eine Betrachtung des Flexible Office Space-Betreibermodells in Deutschland

Der Beitrag untersucht ob sich Flexible Office Spaces als Flächenbereitstellungsform für Nutzer eignen und welche Auswirkungen diese auf Investoren haben. Hierzu erfolgt eine theoretisch- konzeptionelle Betrachtung sowie eine empirische Analyse auf Basis von 143 Interviews mit immobilienwirtschaftlichen Entscheidungsträgern. Flexible Office Space bietet dem Nutzer Flexibilität, erfüllt allerdings nicht alle Anforderungen an ganzheitliche Real-Estate-as-a-Service- Konzepte. Für die Investoren bietet das Betreibermodell den Abschluss langfristiger Mietverträge, bedeutet jedoch gleichzeitig auch ein potentielles Ausfallrisiko und Abhängigkeit zum Betreiber. Zu den Erfolgsfaktoren des Betreibermodells gehört eine Fristentransformation, eine hohe Qualität der bereitgestellten Flächen, ein professionelles Community-Management sowie nutzerzentrierte Dienstleistungen.

3. April 2019

The effectiveness of physical office environments for employee outcomes

Der Beitrag zeigt, welche Auswirkungen der physischen Büroumgebung auf die Mitarbeiteroutcomes von welchen Disziplinen untersucht werden und welche Methoden von wem und auf welche Variablen angewendet werden. Die Ergebnisse der Analysen zeigten, dass jede Disziplin ihre bevorzugten Themen und Forschungsmethoden hat.

30. September 2015

Nutzerbasierte Bewertung von Büroimmobilien

Eine Post-Occupancy Evaluation auf Basis umweltpsychologischer Aspekte unter besonderer Berücksichtigung von Zufriedenheit, Gesundheit und Produktivität

Das Management von Büroimmobilien beschränkt sich meist auf die Reduktion der Raumkosten. Dabei findet typischerweise keine Berücksichtigung des Trade-off zwischen Arbeitsplatzkosten und Mitarbeiterproduktivität statt. Der vorliegende Aufsatz greift dieses Problem auf und untersucht die Zusammenhänge zwischen Büroumgebung und deren Wirkungen auf Nutzer. Zunächst werden theoretische Erkenntnisse zu einzelnen Effekten auf Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit aus dem Forschungsfeld der Umweltpsychologie zusammengeführt und in einem Rahmenmodell aufgezeigt. Darauf aufbauend wird anhand einer empirischen Untersuchung die simultane Betrachtung solcher Beziehungen mittels einer Kausalanalyse dargelegt. Die Ergebnisse stellen die Bedeutung einer adäquaten Büroumgebung für den Erfolg sowohl des einzelnen Mitarbeiters als auch der ganzen betrieblichen Organisation heraus. Das Potenzial zur Steigerung der Leistung lässt sich für die vorliegende Erhebung im Mittel auf 20 % beziffern und stellt somit die einseitigen Bestrebungen von Kosteneinsparungen im Immobilienmanagement grundsätzlich in Frage. Als wesentlicher Baustein einer standardisierten Bewertung wird zudem das Konzept der Post-Occupancy Evaluation vorgestellt, welches Leitlinien zum Abgleich von Immobilie und Nutzeranforderungen read more

1. Februar 2013

Nutzerbasierte Bewertung von Büroimmobilien

Das Management von Büroimmobilien beschränkt sich meist auf die Reduktion der Raumkosten. Dabei findet typischerweise keine Berücksichtigung des Trade-off zwischen Arbeitsplatzkosten und Mitarbeiterproduktivität statt. Der vorliegende Aufsatz greift dieses Problem auf und untersucht die Zusammenhänge zwischen Büroumgebung und deren Wirkungen auf Nutzer. Zunächst werden theoretische Erkenntnisse zu einzelnen Effekten auf Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit aus dem Forschungsfeld der Umweltpsychologie zusammengeführt und in einem Rahmenmodell aufgezeigt. Darauf aufbauend wird anhand einer empirischen Untersuchung die simultane Betrachtung solcher Beziehungen mittels einer Kausalanalyse dargelegt. Die Ergebnisse stellen die Bedeutung einer adäquaten Büroumgebung für den Erfolg sowohl des einzelnen Mitarbeiters als auch der ganzen betrieblichen Organisation heraus. Das Potenzial zur Steigerung der Leistung lässt sich für die vorliegende Erhebung im Mittel auf 20 % beziffern und stellt somit die einseitigen Bestrebungen von Kosteneinsparungen im Immobilienmanagement grundsätzlich in Frage. Als wesentlicher Baustein einer standardisierten Bewertung wird zudem das Konzept der Post-Occupancy Evaluation vorgestellt, welches Leitlinien zum Abgleich von Immobilie und Nutzeranforderungen bietet. Schließlich werden auch Integrationsmöglichkeiten von nutzerorientierten Bewertungen in das Management von Büroimmobilien read more