Neue Studie zur Wirtschaftlichkeit verschärfter energetischer Standards für Wohnungsneubauten an Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben

Auf dem Neujahrsempfang der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland wurde die Studie „Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei verschärften energetischen Standards für Wohnungsneubauten aus den Perspektiven von Eigentümern und Mietern – Methodisches Vorgehen und Fallbeispiel“ von Andreas Ibel, Vorsitzender der BID und Präsident des BFW Bundesverbandes, an Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben. In der Studie stellen Dr.-Ing. Nikolas Müller und Prof. Dr. Andreas Pfnür dar, wie Wirtschaftlichkeitsanalysen durchzuführen sind, wenn die Entscheidungssituation der Akteure bestmöglich abgebildet werden soll. Hierauf aufbauend analysieren sie, inwieweit weitere energetische Verschärfungen im Wohnungsneubau für Eigentümer und Mieter wirtschaftlich vertretbar sind.

Die Arbeit wird trifft den Nerv der Zeit. Das von der Bundesregierung angekündigte Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches das Energieeinspargesetz und damit die Energieeinsparverordnung ablösen soll, geht im Februar in die Erst Lesung in den Bundestag. Die Ergebnisse aus dem Gutachten fließen mit der Übergabe an Dr. Hendricks direkt in den Politikprozess zur Entwicklung des neuen GEG ein, in dem über zukünftige energetische Standards für Wohngebäude diskutiert wird.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf der Projektwebseite. Dort können Sie auch die Studie und ein Management Summary downloaden.

Bildnachweis: Urban Ruths (WWW.URBANRUTHS.DE).