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  • Auf dem Neujahrsempfang der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland wurde die Studie „Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei verschärften energetischen Standards für Wohnungsneubauten aus den Perspektiven von Eigentümern und Mietern – Methodisches Vorgehen und Fallbeispiel“ von Andreas Ibel, Vorsitzender der BID und Präsident des BFW Bundesverbandes, an Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben. In der Studie stellen Dr.-Ing. Nikolas Müller und Prof. Dr. Andreas Pfnür dar, wie Wirtschaftlichkeitsanalysen durchzuführen sind, wenn die Entscheidungssituation der Akteure bestmöglich abgebildet werden soll. Hierauf aufbauend analysieren sie, inwieweit weitere energetische Verschärfungen im Wohnungsneubau für Eigentümer und Mieter wirtschaftlich vertretbar sind.

    Die Arbeit wird trifft den Nerv der Zeit. Das von der Bundesregierung angekündigte Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches das Energieeinspargesetz und damit die Energieeinsparverordnung ablösen soll, geht im Februar in die Erst Lesung in den Bundestag. Die Ergebnisse aus dem Gutachten fließen mit der Übergabe an Dr. Hendricks direkt in den Politikprozess zur Entwicklung des neuen GEG ein, in dem über zukünftige energetische Standards für Wohngebäude diskutiert wird.

    Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf der Projektwebseite. Dort können Sie auch die Studie und ein Management Summary downloaden.

    Bildnachweis: Urban Ruths (WWW.URBANRUTHS.DE).

  • Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Gegenwärtig wird dafür das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) entwickelt. Hierbei kann sich der Politikprozess gegenwärtig auf diverse Arbeiten stützen, die energetische Qualitäten für verschiedene Standards unterhalb der gültigen Energieeinsparverordnung ermittelt haben; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure für den Wohnungsneubau stehen jedoch bislang noch aus.Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV bzw. GEG) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht ist es hierfür zunächst relevant, die methodischen Grundlagen für die Analysen herzuleiten, da sich Wirtschaftlichkeitsanalysen aus der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure (Eigentümer/Mieter) von der projektspezifischen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines planenden Ingenieurs read more

  • Steigender internationaler Wettbewerb und die Auswirkungen der Digitalisierung (Industrie 4.0) werden in den nächsten Jahren die produzierenden Unternehmen am stärksten beeinflussen. Beide Entwicklungen werden auch den Bedarf an produktionsnahen Immobilien bzw. Unternehmensimmobilien verändern. Gefragt sind bei den Nutzern künftig vor allem eine hohe Flexibilität im Flächenportfolio, Kosteneffizienz und Erfahrungen im Development oder Redevelopment von Objekten. Kosteneffizienz wird zwar ebenfalls häufig gefordert, scheint derzeit aber eine weniger wichtige Rolle zu spielen als Portfolioflexibilität. Das sind wesentliche Ergebnisse aus einer Studie, die von den Hochschulprofessoren Tobias Just und Andreas Pfnür im Auftrag des Immobilienentwicklers und Vermieters Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG durchgeführt wurde.

  • In ihrem Beitrag zum Buch „Städte und Energiepolitik im europäischen Mehrebenensystem. Zwischen Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerb“ analysieren Dr.-Ing. Nikolas Müller, Marina Hofmann und Prof. Dr. Andreas Pfnür exemplarisch, wie Klimaschutz im Gebäudesektor in Städten umgesetzt wird, welche Regulierungsfunktion dieser einnimmt sowie welche Freiräume und Restriktionen damit gegenwärtig und zukünftig verbunden sind. Auf Basis ihrer Analysen arbeiten sie heraus, dass die gebäudebezogene Energie- und Klimapolitik auf städtischer Ebene an ihre Grenzen kommen wird, wenn der lokalen Ebene zukünftig die Handlungsmöglichkeiten beschnitten werden.

    Der Artikel leistet einen Beitrag in der Diskussion um die Weiterentwicklung des energetischen Anforderungsrechts an Gebäude, indem er einerseits aufzeigt, dass detailliert abgewogen werden muss, wenn singulär weitere Verschärfungen für Gebäude angestrebt werden, wenn diese im Effekt den Handlungsspielraum von Städten deutlich limitieren und damit den Erfolg europäischer energie- und klimapolitischer Bestrebungen in Frage stellen. Andererseits, indem er in diesem Kontext anregt, sich konkret der Frage zuzuwenden, wie die distinktiven Ausgangslagen von Städten derart in energiepolitischen Normen und Richtlinien auf europäischer sowie nationaler Ebene überführt werden können, dass in Folge auf der lokalen Ebene sektorübergreifende Synergieeffekte zur Energieeinsparung read more

  • Mit dem Energiekonzept hat die Bundesregierung eine relativ klare Vorgabe für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland gemacht. Sie soll umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar sein. Entsprechend dem Energiekonzept sollen bis 2020 die Treibhausemissionen in Deutschland um 40 % und bis 2050 um mindestens 80 % – jeweils gegenüber 1990 – reduziert werden. Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 um 20 % und bis 2050 um 50 % – jeweils gegenüber 2008 – sinken. Weiterhin soll bis 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 18 % und bis 2050 rund 60 % betragen.

  • Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken von lebenszyklusübergreifenden Wertschöpfungspartnerschaften als Beschaffungsvariante für betriebliche Immobiliennutzer. Mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Erhebung- und Analyseverfahren werden anhand unterschiedlicher Fallbeispiel die Auswirkungen dieser innovativen Beschaffungsvariante immobiliarer Ressourcen untersucht. Ziel der Arbeit ist es, den Beschaffungsprozess betrieblicher Immobiliennutzer mit den in dieser Arbeit erarbeiteten Handlungsempfehlungen zu optimieren.

  • Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren.

  • Ziele der Studie: Wie sinnvoll sind Wärmenetze?

    In ihrem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung vorgenommen, bis zum Jahr 2050 im Gebäudesektor 80 Prozent Primärenergie einzusparen. Das Ziel ist ehrgeizig – und der richtige Weg dorthin wird von Vertretern der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ebenso kontrovers diskutiert wie von den Verbrauchern. Eines jedoch ist klar: Energieeinsparungen bei der Gebäudeheizung und Warmwasserversorgung werden hier von großer Bedeutung sein. Denn immerhin entfallen rund 30 Prozent des Primärenergiebedarfs in Deutschland auf diesen Sektor. Vor allem im Hinblick auf die Vor- und Nachteile eines Ausbaus der zentralen Wärmeversorgung durch Nah- und Fernwärmenetze besteht Dissens. Dies gilt insbesondere im Vergleich dieses Ausbaus mit der Erneuerung dezentraler Einzelheizungen wie zum Beispiel Öl-, Pellets- oder Gasheizungen. Um bislang offene Fragen zu beantworten, Argumente zu prüfen und einen konstruktiven Beitrag zur aktuellen Diskussion zu liefern, hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), dem Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik (HKI) sowie der Initiative Pro Schornstein (IPS) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben.

    Durchführung der Studie:

    Die Untersuchung „Dezentrale vs. read more