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  • In der Phase der Entstehung einer Immobilie werden grundlegende Entscheidungen getroffen, die das Erfolgspotenzial während ihrer gesamten Existenz bestimmen. Das Erfolgspotenzial einer Immobilie kann als die nachhaltige Erfüllung der Nutzeranforderungen definiert werden, denn „… ganz allgemein versteht man unter dem Erfolgspotenzial das gesamte Gefüge aller jeweils produkt- und marktspezifischen erfolgsrelevanten Voraussetzungen, die spätestens dann bestehen müssen, wenn es um die Erfolgsrealisierung geht.“ Diese Anforderungen beziehen sich zum einen auf das physische Objekt Immobilie und damit auf die funktionellen, gestalterischen und technischen Eigenschaften. Zum anderen beinhalten diese Anforderungen die wirtschaftlichen Eigenschaften einer Immobilie. Zusammen ergeben sie das KostenNutzen-Verhältnis der Immobilie, dessen optimale Gestaltung Ziel der vorliegenden Arbeit ist. „Weil man für alle diese erfolgsrelevanten Voraussetzungen eine lange Zeit braucht, kann man sie dann nicht mehr schaffen, wenn man ihr Fehlen … bemerkt.“ Genau aus diesem Grund steht die Entstehungsphase einer Immobilie im Mittelpunkt der Betrachtung, weil zu diesem Zeitpunkt diese Voraussetzungen geschaffen werden.

    In der Praxis liegt der Fokus vor allem auf den wirtschaftlichen Eigenschaften, insbesondere auf den Entstehungskosten, deren Minimierung angestrebt wird. Die Minimierung dieser Kosten kann aber nicht nur zu erhöhten Folgekosten read more

  • Die öffentliche Diskussion um geschlossene Immobilienfonds ist seit jeher geprägt von unredlichem Steuersparen, Skandalen und Emotionen enttäuschter Anleger. Die Autoren liefern aus juristischer wie ökonomischer Perspektive eine vorurteilsfreie und einfach verständliche Analyse der Historie, Konstruktionsmerkmale und Zukunftsperspektiven geschlossener Immobilienfonds. Ziel des Buchs ist es, mit Vorurteilen über die geschlossenen Fonds aufzuräumen, die in Vergangenheit und Gegenwart immer wieder zu rechtlichen Benachteiligungen der geschlossenen Immobilienfonds geführt haben.

  • Die Entscheidungsrelevanz von Risiken bei immobilienwirtschaftlichen PPPs wird derzeit recht kontrovers diskutiert. Es besteht Konsens, dass immobilienwirtschaftliche PPPs immer auch die Risikoposition der öffentlichen Hand wesentlich beeinflussen. Daher liegt auf der Hand, dass in einer realistischen Bewertung der Wirtschaftlichkeit von immobilienwirtschaftlichen PPPs dieser Risikotransfer Berücksichtigung finden muss. Unklar ist hingegen, welche Risiken in einem Wirtschaftlichkeitsvergleich zu berücksichtigen sind und vor allem, in welcher Höhe die Risiken monetär zu bewerten sind. In der Konsequenz ist zu befürchten, dass die allgemeine Unsicherheit in der Bewertung der Risiken dazu führt, dass diese im Entscheidungsprozess über alternative Beschaffungsvarianten nicht adäquat berücksichtigt oder ganz vernachlässigt werden. Immobilienwirtschaftliche PPPs drohen damit im Wirtschaftlichkeitsvergleich systematisch falsch, tendenziell zu schlecht, bewertet zu werden. Unstrittig bestehende Potenziale dieser innovativen immobilienwirtschaftlichen Konzepte bleiben somit ungenutzt.

    Darüber hinaus ist der aktuelle Wissensstand zu PPPs noch weit davon entfernt, im Zusammenhang mit unterschiedlichen Finanzierungsformen klare Aussagen darüber zu treffen, welcher Partner welche Risiken idealerweise übernehmen sollte. In diesem Zusammenhang ist bis dato ebenfalls kein Konzept vorhanden, wie sicherzustellen ist, dass diese Risiken read more

  • Zurzeit wird bei der Umsetzung öffentlicher Infrastrukturprojekte immer häufiger eine Realisierung im Rahmen von Public Private Partnerships (PPP) erwogen, geprüft oder bereits angewandt. Allerdings sind PPPs zur Lösung des Investitionsstaus nicht uneingeschränkt anwendbar. In dieser Veröffentlichung werden die Zielvorstellungen von PPP analysiert, unterschiedliche PPP-Varianten vorgestellt und deren Erfolg in einer Markstudie überprüft.

    Die wichtigen Erfolgspotentiale zu einer erfolgreichen PPP können in der Verfolgung gemeinsamer Ziele sowie in dem partnerschaftlichen Gedanken gesehen werden. Dazu sind klare Zieldefinitionen und klare Vertragsvereinbarungen Voraussetzung. Da jedoch zu Beginn eines PPP-Projekts meistens nicht alle Einzelheiten feststehen oder festgelegt werden können, müssen die Verträge dynamisch gestaltet werden und ist eine gegenseitige Vertrauensbasis zu schaffen.

    Die Öffentliche Hand erwartet, die von ihr bereit zu stellenden öffentlichen Gebäude durch PPPs schneller und effizienter realisieren zu können. Dabei sind vor allem die ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtung und eine optimale Risikoverteilung ausschlaggebend für den Erfolg. Durch PPP werden Zahlungen in die Zukunft verschoben und kann der Investitionsstau abgebaut werden. Der private Investor agiert hauptsächlich Gewinn orientiert. Durch die Beteiligung an PPP sind gleich bleibende Zahlungsströme zu erwarten und neue Betätigungsfelder zu eröffnen

  • Eigenkapital ist ein knappes Gut- speziell im Immobilienbereich, wo durch Basel II eine zunehmend strengere Kreditvergabe auf eine tendenziell geringe Eigenkapitalausstattung der Projektentwickler trifft. Hier hat sich in den letzten Jahren aus dem angelsächsischen Raum kommend eine Finanzierungsform etabliert, die anstatt internem EK (vom Initiator des Projekts) nun externes EK zu Immobilienprojekten beisteuert. Real Estate Private Equity (REPE) ist zwar die teuerste Form der Finanzierung, da die Investoren hohe Renditeanforderungen haben, es ist aber aufgrund objektbezogener Risiken oft der einzig mögliche Weg, ein Projekt zu realisieren.

    Erste Ergebnisse der Auswertung einer empirischen Studie der Technischen Universität Darmstadt über das Spannungsfeld von Entwickler, Kreditinstitut und Private EquityGesellschaft bei der Finanzierung mit REPE zeigen, dass diese Form der Finanzierung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Es wurde deutlich, dass speziell im Innenverhältnis der Beteiligten Immobilienerfahrung und weiche Faktoren eine große Bedeutung haben.

  • Institutionelle Immobilieninvestoren, wie etwa offene Immobilienfonds, erfahren seit Jahren ein starkes Wachstum. Trotz ihrer steigenden Bedeutung und zunehmenden Professionalisierung wurde der Entwicklung spezifischer Unternehmensstrategien bislang jedoch nur geringe Bedeutung beigemessen. Hier setzt der Autor an, wenn er auf Basis einer empirischen Analyse den Kompetenzansatz auf Immobilieninvestoren überträgt: Was sind mögliche Kernkompetenzen? Wie lassen sich diese gezielt aufbauen, nutzen und pflegen? Wie sieht eine kompetenzbasierte Strategie aus und welche Vorteile bietet sie? Das Buch vermittelt einen umfassenden Überblick über den institutionellen Immobilienmarkt in Deutschland, arbeitet die aktuellen Probleme heraus und bietet erstmals einen spezifischen Ansatz für das strategische Management dieser Unternehmen.

  • In dieser Arbeit wird erstmalig ein immobilienbezogenes Prozessmanagement, mit einem praxisbezogenen Ansatz zur Optimierung der prozessorientierten Unternehmensstrukturen ganzheitlich entwickelt. Damit wird das schon im industriellen Bereich erfolgreich eingesetzte Prozessmanagement auf die Immobilienwirtschaft übertragen. Hierzu werden die allgemeingültigen organisatorischen Grundlagen des Prozessmanagements um die immobilienwirtschaftlichen Implikationen ergänzt, beispielhaft Immobilienprozesse entwickelt und mit geeigneten Methoden visualisiert, sowie gezeigt, wie Prozessleistung messbar gemacht werden kann. Aufbauend auf den theoretischen Ergebnissen erfolgt die ausführliche Darstellung einer in Deutschland durchgeführten empirischen Untersuchung zum Prozessmanagement mit 103 Unternehmen. Neben dem interessanten Status quo wurde statistisch bewiesen, dass das Prozessmanagement einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung von immobilienbezogenen Unternehmen hat und zur Vermeidung von Ineffizienzen beiträgt. Dabei ist insbesondere das Prozessniveau als Entscheidungskriterium bei Optimierungen heranzuziehen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sowie Beispiele von Prozessmodellen dürften für Praktiker und Theoretiker von Interesse sein.

  • „Die deutschen Märkte sind noch nicht wettbewerbsfähig, wenn es um das Rendite-Risiko-Profil geht“, lautete es im Juni 2004 in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die deutschen Immobilienmärkte.1 Damit ist gemeint, dass die Immobilienpreise angesichts eines hohen Markt- und Leerstandrisikos zu teuer seien und so nur geringe Renditen zulassen. Während Immobilienrenditen im direkten internationalen Wettbewerb stehen, ergeben sich die mit ihnen verbundenen Risiken vor allem aus den lokalen und nationalen Rahmenbedingungen der einzelnen Märkte. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass jeder Markt seine eigene Dynamik und spezifische Besonderheiten aufweist. Trotz der Internationalisierung der Immobilienwirtschaft ist festzustellen: Wenn in vielen Branchen vom Weltmarkt gesprochen wird, so werden die Immobilienmärkte stets lokale Märkte bleiben.

  • Das Buch präsentiert erstmalig ein geschlossenes Konzept der optimalen Bereitstellung von Immobilien im Leistungserstellungsprozess des Unternehmens. Es wird gezeigt, wie mit Hilfe betriebswirtschaftlicher Methoden Optimierungspotenziale für die Immobilienanalyse und -planung, die Bereitstellung von Immobilien und ihre Bewirtschaftung ausgeschöpft werden können. Behandelt werden alle aktuellen Aspekte der Flächenplanung, des Immobiliencontrollings und der Immobilienfinanzierung. Das Buch vermittelt konkrete Vorschläge für die Einführung von Konzepten des Corporate Real Estate Management sowie des Facility Managements im Unternehmen. Der Organisation von immobilienwirtschaftlichen Aufgaben wird dabei besondere Beachtung geschenkt.

    Die neue Auflage wurde erheblich erweitert und aktualisiert. Durch eine stärkere Betonung von finanzwirtschaftlichen Aspekten im Immobilienmanagement (Real Estate Investment Management) wurde dabei den aktuellen Problemen in deutschen Unternehmen Rechnung getragen, ohne die Bedeutung von Immobilien als Betriebsmittel im Leistungserstellungsprozess zu vernachlässigen.