Blog

282 Beträge gefunden - Seite 22 von 29
  • Das Interesse an der Immobilienwirtschaft sowie die Erwartungen und der Druck auf die Branche haben in den letzten Jahren stark zugenommen und spiegeln sich wider in der extensiven Weiterentwicklung von Forschung und Praxis. Die rasante Erweiterung von Forschungsfeldern und Begriffichkeiten macht es notwendig, durch ein übergeordnetes Ordnungsschema – im Folgenden als „Grundkonzept des modernen Immobilienmanagements“ bezeichnet – Orientierung zu geben.

    Nach der Darstellung von Problem und Zielsetzung in Abschnitt 1 wird in Abschnitt 2 der Begriff „Immobilienmanagement“ hergeleitet und zur „Immobilienwirtschaft“ sowie den ebenfalls in diesem Zusammenhang in Deutschland verwendeten Kategorien „Immobilienökonomie“ und „Immobilien-Betriebswirtschaftslehre“ abgegrenzt.

    Auch wenn die spezifische immobilienwirtschaftliche Forschung noch vergleichsweise jung ist, wurden Immobilienthemen bereits im Rahmen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre behandelt; deshalb werden die historischen Ursprünge im Abschnitt 4 kurz vorgestellt. Im selben Abschnitt wird auch ein Überblick über bisherige Konzepte zur Strukturierung immobilienwirtschaftlicher Aufgaben gegeben und bezüglich der Kriterien Innere Logik, Vollständigkeit und Nachhaltigkeit kritisch betrachtet.

    Nach Ansicht der Autoren erfüllen die genannten bisherigen Konzepte diese Kriterien nicht ausreichend, so read more

  • Das im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des BMVBS durchgeführte Projekt ist als ergänzende Untersuchung zu dem bundesweit einmaligen Pilotprojekt der PPP-Schulsanierungsprojekte im Kreis Offenbach aus dem Jahr 2004 zu betrachten.

    Anhand einer empirischen Untersuchung sollten die nachhaltigen Nutzenwirkungen von PPP Projekten auf den Schulbetrieb am Beispiel der Schulen im Kreis Offenbach geprüft werden. Zu diesem Zweck wurden im Kreis Offenbach an insgesamt 10 Schulen Schüler der vierten, der sechsten und der zwölften Klassen befragt, sowie deren Eltern und die gesamte Lehrerschaft der Schulen.

    Das Projekt fand in Kooperation mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, der PPP Task Force, dem Landkreis Offenbach und dem FG Pädagogische Psychologie, Herr Prof. Dr. Bernhard Schmitz, statt und wurde durch Mittel des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung gefördert.

    Die Untersuchung konnte positive Effekte im Schulbetrieb feststellen. Die frühere Sanierung der Schulgebäude aufgrund der PPP-Beschaffungsvariante minimiert deutlich vandalistisches Verhalten, ruft eine höhere Zufriedenheit mit der baulichen Umwelt und deren Zustand sowie dem Betrieb hervor. Zudem zeigte sich an PPP-Schulen eine deutlich höhere Arbeitszufriedenheit der Lehrer, was eindeutig zu einer Steigerung der Schulqualität beiträgt. Viele Effekte erwiesen sich über einen Zeitraum von drei Jahren als stabil. Die Untersuchungsergebnisse machten deutlich, dass read more

  • Wege zu einem besseren Risikomanagement bei ÖPP

    1. Januar 2009 - Forschungscenter

    Grundlage dieses Aufsatzes ist eine Studie, die finanziert von der IFD, am Lehrstuhl von Professor Andreas Pfnür an der TU Darmstadt unter Mitwirkung von Henning Schöbener und Christoph Schetter erstellt wurde. Eine ausführliche Darstellung der in diesem Aufsatz behandelten Inhalte und Handlungsempfehlungen befindet sich in Pfnür, Andreas et al. „Risikomanagement bei Public Private Partnerships“. (Dieses Buch ist das Ergebnis intensiven Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis zum Thema öffentlich-private Partnerschaften. Die Autoren gehen den Kernfragen nach, die für die Implementierung dieser neuen Beschaffungstechnologie wesentlich sind: Unter welchen Rahmenbedingungen ist ihr Einsatz sinnvoll? Wie muss sie eingesetzt werden, um erfolgreich zu sein? Welche Elemente des Wissensmanagements sind für öffentliche Institutionen notwendig, um mit der neuen Technologie Schritt halten zu können?)

  • Six Sigma ist für die Immobilienwirtschaft ein noch junges Thema. Es ist bereits mehr als einem Drittel der im Immobilienmanagement tätigen Organisationen bekannt und befindet sich derzeit bei fünf Prozent im Einsatz. Konkrete Erfahrungen mit dem Einsatz von Six Sigma beschränken sich derzeit noch auf die Corporate Real Estate Management Einheiten von Non-Property Companies und die Offenen Immobilienfonds; der Erfahrungshintergrund beträgt durchschnittlich zwischen zwei und vier Jahren. Fast alle Unternehmen haben Six Sigma unternehmensweit eingeführt. Als wichtigste Faktoren einer erfolgreichen Einführung von Six Sigma werden Aktzeptanz und die dahingehende Veränderungsbereitschaft genannt. Genauso wichtig ist die aktive Förderung der Six Sigma Initiative durch das Management. Betrachtet über alle Organisationseinheiten und Prozesse, weist Six Sigma bei den befragten Unternehmen derzeit einen durchschnittlichen Implementierungsgrad von rund 30 Prozent auf; insgesamt sind jedoch starke Schwankungen zwischen den einzelnen Unternehmen festzustellen. Die Einführung ist in den Organisationseinheiten für kaufmännisches und technisches Facility Management und den Prozessen für Nebenkostenabrechnung, Vermietung und Instandhaltung am weitesten Fortgeschritten. Trotz des geringen durchschnittlichen Implementierungsgrades konnten in Bezug auf Fehler, Qualitätssteigerungen (Organisation, Prozesse), Prozessdurchlaufzeiten, Kundenzufriedenheit und Kosten read more

  • Nach den transaktionsstarken Jahren 2005 und 2006 rücken im Zuge der Finanzkrise nun auf breiter Front Effizienzgedanken in den Fokus des Immobilienmanagements. Kostensenkungen, Prozessoptimierung und Kundenorientierung sind die bestimmenden Themen.

    In diesem Zuge wurden die möglichen Potenziale der bekanntesten Quality-Management-Systeme für das Immobilienmanagement untersucht: Six Sigma, Total Quality Management (TQM), Kaizen/KVP, DIN EN ISO 9000, Lean Management, Business Process Reengineering (BPR) u. a. Die Untersuchung umfasst neben einer breit angelegten empirischen Erhebung zu der Verbreitung dieser Methoden eine detaillierte Potenzialeinschätzung für Six Sigma, die nach Branchensegmenten getrennt ausgewertet wurde (Immobilienfonds, Immobilien-AGs, Wohnungsunternehmen, Asset Management Unternehmen, Non-Property Companies (CREM) und öffentliche Hand (PREM)).

    Die vorliegende Studie von Kienbaum Management Consultants fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und schafft erstmalig Transparenz hinsichtlich der Verbreitung des Quality Management im Immobilienmanagement; zudem bietet die Studie einen umfassenden Leitfaden zum Einsatz von Six Sigma im Immobilienmanagement.

  • Betriebliches Immobilienmanagement im Mittelstand

    1. Oktober 2008 - Forschungscenter

    Seit Anfang der 90er-Jahre wird das betriebliche Immobilienmanagement in Deutschland zunehmend professionalisiert und erfolgsorientiert ausgerichtet. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema gibt es in Deutschland seit mehr als zehn Jahren, eine Untersuchung auf Mittelstandsebene liegt bislang allerdings noch nicht vor. Im Rahmen dieser Studie hat die Ernst & Young Real Estate GmbH (Ernst & Young Real Estate) gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Herrn Professor Pfnür, TU Darmstadt, Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft, die besonderen Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen im Immobilienmanagement untersucht. Dieses Projekt ist eingebunden in die bundesweite Initiative der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft „Agenda Mittelstand“. Die Studie soll Aufschluss darüber geben, welche Anforderungen an das mittelständische Immobilienmanagement heute gestellt werden, wie erfolgreich das Management mit diesen Anforderungen umgeht und ob es spezielle Problemfelder bei mittelständischen Unternehmen im Zusammenhang mit dem Immobilienmanagement gibt. In dieser Studie defi nieren wir* den Mittelstand in Anlehnung an die Defi nition des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn. Maßgeblich für die Bezeichnung „Mittelstand“ sind demnach nicht die Anzahl der Mitarbeiter, die Bilanzsumme oder der Umsatz; vielmehr muss es sich um ein familienkontrolliertes Unternehmen handeln. Aus dieser read more

  • Eine Studie der Frontiers Management Consulting Unternehmensberatungsgesellschaft mbH und des Forschungscenters Betriebliche Immobilienwirtschaft der TU Darmstadt (FBI) in Kooperation mit der Immobilien Zeitung, Frankfurt / Darmstadt, im Juli 2008

    Fazit

    Die Immobilienindustrie steht in Sachen Kundenorientierung unverändert vor großen Herausforderungen. Die Bereitschaft zu gelebter Kundenorientierung hat sich auch in der dritten Studie nicht wirklich erhöht, entsprechender Handlungsbedarf ist weiterhin unverkennbar. Das Leitbild aus anderen Industrien „Der Kunde ist König.“ hat in der Immobilienwirtschaft immer noch keinen Einzug gehalten. In Konsequenz werden vielfältige Chancen und Möglichkeiten zur Professionalisierung geradezu leichtfertig vergeben.