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  • Im Rahmen des Sonderheftes „Immobilienwirtschaft 4.0“ der Zeitschrift Immobilien & Finanzierung diskutieren die Autoren Prof. Dr. Andreas Pfnür, Benjamin Wagner und Dr. Kevin Meyer die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojektes:

    Die Immobilienwirtschaft steht am Beginn des größten Strukturwandels der Nachkriegsgeschichte. Die immobilienwirtschaftliche Transformation wird durch mehrere, gleichzeitig wirkende Megatrends ausgelöst. In der Unternehmenspraxis werden diese Veränderungsprozesse zwar gesehen, aber noch nicht in voller Breite erkannt. Jeder redet derzeit von Digitalisierung. Wie diese gemeinsam mit anderen Treibern allerdings genau auf die Geschäftsmodelle wirkt, bleibt dementgegen oft noch unklar. Der veröffentlichte Beitrag zeigt auf Grundlage einer der größten empirischen Studien in der deutschen Immobilienwirtschaft praxisorientiert auf, welchem Handlungsdruck die einzelnen Akteure ausgesetzt sind und identifiziert den Anpassungsbedarf tradierter Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse. Im Ergebnis zeigen sich insbesondere auch die Chancen der immobilienwirtschaftlichen Transformation und deren großes Marktpotenzial.

    Zugriff auf den Beitrag erhalten Sie hier: https://www.kreditwesen.de/immobilien-finanzierung/themenschwerpunkte/aufsaetze/transformation-immobilienwirtschaft-aktueller-entwicklungsst-id57311.html

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  • Auf dem diesjährigen Doktorandenkolloquim der gif am 08. Mai in Frankfurt am Main standen die Forschungsthemen der Doktoranden von unterschiedlichen Universitäten aus Deutschland und Österreich im Fokus. Benjamin Wagner präsentierte unter dem Titel „Transformation der Immobilienwirtschaft – Auswirkungen auf immobilienwirtschaftliche Geschäftsmodelle mit besonderem Fokus auf den Projektentwickler“ den aktuellen Erkenntnisstand seiner Forschung und gab Einblicke in das weitere Vorhaben. Sein Vortrag stieß auf reges Interesse bei seinen Forschungskolleginnen und -kollegen. Gleichzeitig konnte er sich mit anderen immobilienwirtschaftlichen Doktoranten vernetzen und tiefe Einblicke in deren Forschungsvorhaben gewinnen.

  • Unter dem Vortragstitel „New Work: Coworking Spaces als dritte Arbeitsorte“ haben Benjamin Wagner und Felix Gauger am 07. Mai 2019 einen Vortrag über Flexible Workspace gehalten. Im Rahmen ihres Vortrages stellen sie Auszüge der Studie „Transformation der Immobilienwirtschaft“ vor und gingen auf die Bedeutung neuer Arbeitswelten im Allgemeinen und insbesondere für die Immobilienwirtschaft ein. Die ständigen Anpassungen von Bürokonzepten an die wechselnden Anforderungen von Arbeit münden in den vergangenen Jahren vermehrt in Coworking Spaces. Besonders die wachsenden Flexibilitätsanforderungen der Nutzer in Verbindung mit der steigenden Nachfrage nach ganzheitlichen Dienstleistungen wirft die Frage auf ob und wie sich Coworking Spaces als Geschäftsmodell in der Immobilienwirtschaft etablieren werden. Felix Gauger und Benjamin Wagner zeigten anhand einer Umfrage das Potenzial für das Betreibermodell Coworking, das eine Intermediärsfunktion in der Immobilienwirtschaft einnimmt, um den Nutzern Flexibilität und Services sowie den Investoren langfristige Mietvertragslaufzeiten bietet. Eine Betrachtung der steigenden Bedeutung von Coworking für die Stadtentwicklung rundete den Vortrag ab. Die AG Interdisziplinäre Stadtforschung bietet mit dieser Abendvortragsreihe ein Forum an, in dem sich Wissenschaftler und weitere Interessierte fachlich miteinander austauschen und vernetzen sowie aktuelle städtische Herausforderungen disziplinübergreifend read more

  • Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre führte im Sommer 2018 unter der Leitung von Anne Dörr eine empirische Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies durch. Hierbei wurden die 200 mitarbeiterstärksten Non-Property Companies zu Entscheidungskriterien und deren Gewichtung bei der Wahl einer Abwicklungsform für Neubauten befragt. Der Ergebnisbericht wurde nun veröffentlicht.

  • Ergebnisse der Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies.

    Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre führte im Frühjahr 2018 eine empirische Befragung zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies durch. Diese Befragung knüpfte an das Forschungsprojekt Lebenszyklusübergreifende Wertschöpfungspartnerschaften in der Immobilienbeschaffung von Corporates an. Der ausführliche Ergebnisbericht zur Studie ist nun veröffentlicht und steht oben auf dieser Seite zum Download bereit.

    Zweck der Studie: Analyse des Entscheidungsprozesses in der Praxis

    Der gegenwärtig spürbare Strukturwandel zwingt Non-Property Unternehmen zum Überdenken ihrer Flächen und damit auch ihrer im Eigentum befindlichen Immobilien. Eine Studie von Pfnür aus 2018 zeigt, dass der Flächenbedarf deutscher Unternehmen im Zuge von neuen Arbeitswelten, voranschreitender Digitalisierung usw. bis 2028 um 1,7 % steigen wird und ca. 50 Prozent der Flächen eine Umnutzung/Umgestaltung erfahren müssen. Fraglich ist jedoch, ob zur Bewältigung dieser Herausforderung ausreichend Kapazitäten seitens der Projektentwicklung vorhanden sind. So stehen dem prognostizierten Bedarf von 44 Mrd. Euro Bauvolumen lediglich ein durchschnittlich tatsächlich realisiertes Bauvolumen von 20 Mrd. Euro gegenüber. Gründe hierfür scheinen sowohl ein Engpass an internen Ressourcen als auch zu wenige geeignete Angebote am Markt zu sein. Dies wird zukünftig zu der Frage nach Systemlösungen in Form von Real-estate-as-a-Service von kompetenten Dienstleistern über den gesamten Lebenszyklus hinweg führen.

    An diese Problematik schließt sich die 2018 durchgeführte Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies. Hierbei wurden Entscheidungskriterien und deren Gewichtung bei der Wahl einer Abwicklungsform für Neubauten in Non-Property Unternehmen untersucht. Befragt wurden Entscheidungsverantwortliche in den 200 mitarbeiterstärksten Non-Property Unternehmen in Deutschland. Ziel war es, den Entscheidungsprozess in der Praxis der Unternehmen abzubilden und gleichzeitig die verschiedenen Abwicklungsformen, die als Lösung für den Entwicklungsbedarf zur Wahl stehen, auf ihre Eignung hin zu untersuchen.

    Erste Ergebnisse:

    Frage nach Bereitstellung von Immobilien auch zukünftig von Bedeutung

    Die Studienergebnisse zeigen, dass die Frage nach der Abwicklung von Neubauprojekten aufgrund anhaltend hohen Eigentumsquoten in Deutschland (durchschnittlich 60 Prozent) nach wie vor sehr relevant ist. Der damit verbundene Entscheidungsprozess ist aus Sicht der Befragungsteilnehmer insbesondere aufgrund der Möglichkeit zur Senkung der Immobilienkosten und Risiken sowie dem effizienten Ressourceneinsatz wichtig.

    Realisierung von Abwicklungsformen unterscheidet sich teilweise stark

    Für die Abwicklung von Neubauvorhaben wählen die teilgenommenen Unternehmen derzeit am häufigsten eine Generalunternehmerbeauftragung oder eine Einzelgewerkevergabe. Wesentlich seltener werden Totalunternehmer beauftragt. Wertschöpfungspartnerschaften, d.h. lebenszyklusübergreifende Lösungen, die die Zusammenarbeit mit einem Systemanbieter in einem partnerschaftlichen Verhältnis vorsehen, werden nur in Einzelfällen realisiert.

    Starke Kostenfokussierung als eine identifizierte Schwäche im Entscheidungsprozess

    Optimierungspotential sehen die Befragungsteilnehmer im derzeit praktizierten Entscheidungsprozess hinsichtlich vorherrschenden Partikularinteressen und der Ausübung von Machtverhältnissen der Entscheidungsträger. Die Teilnehmer nennen darüber hinaus insbesondere ein fehlendes Wissen über die Besonderheiten sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Abwicklungsformen als Schwäche. Bei der Analyse der Priorisierung von Entscheidungskriterien fällt die starke Kostenfokussierung auf. Dabei werden die Investitionskosten wesentlich stärker gewichtet als die Lebenszykluskosten. Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium ist für viele Befragungsteilnehmer der Detaillierungsgrad der Ausschreibung, während der Einsatz von Ressourcen eine geringe Rolle spielt.

    Potentiale der Wertschöpfungspartnerschaften bleiben unterschätzt

    Die Befragung zeigt deutlich, dass die Abwicklungsformen hinsichtlich der festgelegten Entscheidungskriterien unterschiedlich gut geeignet sind und sich dadurch Profile ermitteln lassen, bei welchen Priorisierungen welche Abwicklungsformen genauer abgewogen werden sollten. Insbesondere die Potentiale der Wertschöpfungspartnerschaften scheinen derzeit noch unterschätzt, obwohl die Teilnehmer partnerschaftlichen Lösungen positiv gegenüberstehen und einen Anstieg an partnerschaftlichen Lösungen erwarten. Die Teilnehmer sehen in diesem Zusammenhang Real-estate-as-a-service als wichtiges zukünftiges Geschäftsmodell.

  • In verschiedenen Forschungsprojekten und Studien beschäftigt sich das Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft mit der immobilienwirtschaftlichen Transformation. In den Zusammenhang gesetzt zeigen diese Studien einen massiven Anpassungsbedarf für alle Geschäftsmodelle des bau- und immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungssystems. Darüber hat Prof. Dr. Andreas Pfnür auf Konii gebloggt. Den Beitrag finden Sie unter folgendem Link:

    Die jüngst veröffentlichte CREM Studie zeigt, dass die deutschen Unternehmen in den nächsten 10 Jahren die Hälfte ihrer Immobilien durch Projektentwicklungsmaßnahmen und Markttransaktionen an die zukünftigen Nutzungsbedarfe anpassen müssen. Der Grund ist der Strukturwandel der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft, der wohl der größte seit dem 2. Weltkrieg sein dürfte. Die gewerblichen Immobiliennutzer haben keine Wahl. Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen sind zukunftsfähige immobiliare Betriebsmittel conditio sine qua non. In der Vergangenheit ging jeder ökonomische Strukturwandel, nicht erst seit der industriellen Revolution, mit massiven Veränderungen der physischen Organisation der Arbeit – und damit den immobiliaren Betriebsmitteln – einher. Aktuell steht die deutsche Wirtschaft erneut am Anfang eines tiefgreifenden Veränderungsprozesses, der nach unserer bisherigen Erfahrung in der Immobilienwirtschaft noch stark unterschätzt wird. Seit drei Jahren beschäftigen read more

  • Der Beitrag zeigt, welche Auswirkungen der physischen Büroumgebung auf die Mitarbeiteroutcomes von welchen Disziplinen untersucht werden und welche Methoden von wem und auf welche Variablen angewendet werden. Die Ergebnisse der Analysen zeigten, dass jede Disziplin ihre bevorzugten Themen und Forschungsmethoden hat.

  • Wie eine im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA e.V. und von Herrn Prof. Dr. Pfnür durchgeführte Studie zeigt, stehen die Corporates vor enormen Herausforderungen im aktuellen Strukturwandel der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen sind zukunftsfähige immobiliare Betriebsmittel dringend erforderlich. Deutsche Unternehmen müssen daher in den nächsten 10 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Immobilien durch Projektentwicklungsmaßnahmen und Markttransaktionen auf die zukünftigen Nutzungsbedarfe anpassen. Im Interview spricht Prof. Dr. Andreas Pfnür darüber, welche volkswirtschaftliche Bedeutung die Assetklasse Corporate Real Estate hat und welche Veränderungen bei Büroimmobilien anstehen. Zudem antwortet er auf die Frage nach den größten Herausforderungen im Transformationsprozess und geht auf die sich daraus ergebenden politischen Forderungen ein.

  • Auf dem vom Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA am 21.03.19 veranstalteten Tag der Büroimmobilie stellt Prof. Dr. Andreas Pfnür seine neue Studie „Herausforderungen des Corporate Real Estate Managements im Strukturwandel“ vor.

    Im Anschluss diskutiert er gemeinsam mit Staatssekretär Rolf Bösinger aus dem Bundesfinanzministerium, dem Immobilienwirtschaftsweisen Andreas Schulten und dem Moderator Andy Dietrich die Konsequenzen der immobilienwirtschaftlichen Transformation.

  • Unter dem Titel „Herausforderungen des Corporate Real Estate Managements im Strukturwandel“ präsentiert Prof. Dr. Andreas Pfnür die zentralen Ergebnisse der vom Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA e.V. in Auftrag gegebenen CREM-Studie. Auf einer Keynote anlässlich des 1. Tags der Büroimmobilie in Berlin sind die Ergebnisse erstmals veröffentlich worden.