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  • Wertsteigerungspotenziale von Immobilienportfolios, zum Beispiel von offenen Immobilienfonds, werden nicht mehr hauptsächlich durch schnelle Weiterveräußerung von Objekten, sondern vielmehr durch die Nutzung von Wertsteigerungsmechanismen während der Haltephase realisiert. Strategische Wertschöpfungspartnerschaften, die in anderen Feldern wie etwa in der IT-Branche seit vielen Jahren etabliert sind, haben daher nun auch Einzug in die Immobilienwirtschaft gehalten.

    Wertschöpfungspartnerschaften, zu denen auch Immobilienmanagement-Dienstleistungen gehören, werden auf Basis einer Make-or-buy-Entscheidung zu einem Großteil extern bezogen. Allerdings bewegen sich in der Praxis die Zufriedenheitswerte des Assets- mit dem Propertymanagement bestenfalls auf mittelmäßigem Niveau. Obwohl also das Outsourcing des Propertymanagements durchaus gängig ist, scheint der Fremdbezug der Dienstleistung für das Assetmanagement nicht zufriedenstellend zu funktionieren.

    Ausführliche Informationen zum Inhalt und den Ergebnissen des Projekts finden Sie in der mehrfach ausgezeichneten Dissertation von Dr. Sigrun Lüttringhaus mit dem Titel „Outsourcing des Propertymanagements als Professional Service. Eine Analyse der Partnerwahlfaktoren“.
    Ziel der Abhandlung war es eine theoretisch fundierte Konzeption des Propertymanagement-Outsourcings als Professional Service zu erstellen, die um ein empirisch überprüftes Partnerwahlmodell read more

  • Kosten- und Zeitüberschreitungen bei großen Immobilienprojekten auf die bisherigen Ursachen zurückzuführen springt gefährlich kurz zu. Aus der vorliegenden empirischen Studie spricht vieles dafür, dass ein kognitiv verzerrtes Entscheidungsverhalten als wichtige Ursache neben die bislang üblichen Verdächtigen der ungeeigneten Vertragskonstellation, der schlechten Prozessorganisation, der mangelnden Qualifikationen der Beteiligten und der ungünstigen externen Umwelteinflüssen tritt. Die Befragung von 227 Managern in der Entwicklung von betrieblich durch Unternehmen oder die öffentliche Hand genutzten Immobilienprojekten hat gezeigt, dass Entscheidungsträger in Immobilienprojektentwicklungen erheblichen kognitiven Verzerrungen unterliegen, die die Qualität der getroffenen Entscheidungen negativ beeinflussen und somit die Effizienz der Projektabwicklung erheblich beeinträchtigen. Die festgestellten kognitiven Verzerrungen betreffen die Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten, einen irrationalen Überoptimismus bei der Bewertung von Projektrisiken sowie ein eskalierendes Commitment bei in Schieflage geratenen Projekten. Die nach Akteursgruppen differenzierte Analyse fördert interessante Ergebnisse zu Tage. So ist entstehen auf Seiten der Auftraggeber von Projektentwicklungen bei Entscheidungsträgern der öffentlichen Hand mit Abstand die größten kognitiven Verzerrungen. Die Entscheidungsträger von Bauunternehmen read more

  • Die Beschaffung von Immobilien als Betriebsmittel von Unternehmen hat aufgrund der hiermit verbundenen Kapital- und Betriebskosten dieser Ressourcenart eine besondere Relevanz für den Unternehmenserfolg. Allerdings sind bei Immobilienprojekten immer wieder massive Zeit- und Kostenüberschreitungen sowie erhebliche Qualitätsmängel zu beobachten. Dieses Forschungsvorhaben untersucht, inwieweit die innovative Beschaffungsvariante einer lebenszyklusübergreifenden Wertschöpfungspartnerschaft zur Reduzierung von Ineffizienzen bei der Immobilienbeschaffung von Unternehmen der Privatwirtschaft beitragen kann.

    Nachdem bereits durch die wissenschaftliche Begleitung eines Pilotprojektes (Unternehmenszentrale Bilfinger Power Services) erste Erkenntnisse über die Wirkungszusammenhänge und Effizienzvorteile dieser innovativen Beschaffungsvariante gewonnen werden konnten. Werden diese Ergebnisse nun mit den Untersuchungsergebnissen eines zweiten Pilotprojektes verglichen und auf mögliche Zusammenhänge hin analysiert. Bei dem zweiten Pilotprojekt handelt es sich um die neue Unternehmenszentrale der Funke Mediengruppe in Essen.

    Dieses Forschungsprojekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Funke Mediengruppe, M.O.O.CON und dem Bilfinger Konzern. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Dokumentation, eine wirkungsanalytische Untersuchung und eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit des zweiten Pilotprojektes. Anschließend werden Handlungsempfehlungen read more