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  • Der Gebäudesektor soll entsprechend des Energiekonzepts bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Gegenwärtig steht zunächst an, das Energieeinsparungsrecht für Gebäude in Richtung des von der EU geforderten Niedrigstenergiegebäudestandards (Europäische Union, 2010) weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, Transparenz über die monetären Auswirkungen einer möglichen Verschärfung ordnungsrechtlicher Vorschriften (EnEV) für den Neubau auf die beteiligten Akteure zu prognostizieren und dabei insbesondere die Lastenverteilung finanzieller Effekte zwischen Eigentümern und Mietern zu erörtern, welche aus unterschiedlichen energetischen Standards resultieren.

  • Ziele der Studie: Wie sinnvoll sind Wärmenetze?

    In ihrem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung vorgenommen, bis zum Jahr 2050 im Gebäudesektor 80 Prozent Primärenergie einzusparen. Das Ziel ist ehrgeizig – und der richtige Weg dorthin wird von Vertretern der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ebenso kontrovers diskutiert wie von den Verbrauchern. Eines jedoch ist klar: Energieeinsparungen bei der Gebäudeheizung und Warmwasserversorgung werden hier von großer Bedeutung sein. Denn immerhin entfallen rund 30 Prozent des Primärenergiebedarfs in Deutschland auf diesen Sektor. Vor allem im Hinblick auf die Vor- und Nachteile eines Ausbaus der zentralen Wärmeversorgung durch Nah- und Fernwärmenetze besteht Dissens. Dies gilt insbesondere im Vergleich dieses Ausbaus mit der Erneuerung dezentraler Einzelheizungen wie zum Beispiel Öl-, Pellets- oder Gasheizungen. Um bislang offene Fragen zu beantworten, Argumente zu prüfen und einen konstruktiven Beitrag zur aktuellen Diskussion zu liefern, hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), dem Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik (HKI) sowie der Initiative Pro Schornstein (IPS) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben.

    Durchführung der Studie:

    Die Untersuchung „Dezentrale vs. read more

  • Interdisziplinäres Projekt zwischen der Kooperationsprofessur Nachhaltiges Bauen im Bestand und dem Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre

    Ausgangslage

    Auf den Gebäudebereich entfallen rund 40 % des deutschen Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2- Emissionen. Entsprechend der energie- und klimapolitischen Ziele sollen im Gebäudebestand bis 2050 80 % Primärenergie eingespart werden. Seit Jahren verharrt die energetische Sanierungsrate jedoch auf etwas weniger als 1 % p.a. und ist damit von den für die Zielerreichung erforderlichen 2,2 % p.a. weit entfernt.

    Forschungsfrage und Projektziel

    Das interdisziplinäre Projekt geht den Fragen nach, wie sich die Nachhaltigkeit und Effizienz energetischer Sanierungen steigern lassen sowie die Sanierungsrate sich kurz-, mittel- und langfristig erhöhen lässt. Dafür werden einerseits erste Ansätze einer entscheidungsorientierten Wirtschaftlichkeitsrechnung durch einen Perspektivwechsel in der Bewertung energetischer Sanierungen entwickelt, von der Projektbetrachtung hin zu der Perspektive immobilienwirtschaftlicher Akteure. Andererseits werden generelle Ansätze zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudesanierungen auf den Ebenen einzelner Projekte und politischer Strategieansätze identifiziert.

    Damit beschreitet die Arbeit neue Wege: In der Studie wird ausgelotet, wie mit dem zur Verfügung stehenden Budget ein bestmöglicher Beitrag read more

  • Interdisziplinäre Kooperation der Fachgebiete Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre von Prof. Dr. Andreas Pfnür und Landmanagement von Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Linke.

    Angesichts der Dringlichkeit von Klimaschutz- und Klimaanpassungsinvestitionen bei gleichzeitigem Finanzierungsengpass ist die Effizienz der Maßnahmen von herausragender Bedeutung. Dabei sind in der Stadtentwicklung die Handlungsfelder Flächenmanagement und Immobilienwirtschaft zentral für erfolgreiche Strategien im Umgang mit dem Klimawandel.

    In dem Projekt „Lokale Strategien zu Klimaschutz und Klimaanpassung in Flächenmanagement und Immobilienwirtschaft“ wird untersucht, wie im Flächenmanagement und in der Immobilienwirtschaft auf kommunaler Ebene die Mobilisierung und Auswahl aus dem verfügbaren Wissensangebot zum Klimawandel erfolgt und lokal handlungsleitende Wissensordnungen formiert werden, und wie sich daraus Entscheidungen und konkrete Handlungen ergeben. Ansatzpunkte dafür bietet die kommunale Planungs- und Umweltverwaltung, welche fachliche Grundlagen vorbereitet, die sowohl die räumliche Verteilung als auch fachlich-inhaltliche Anforderungen an Neubau und Bestand (z.B. Angebot regenerativer Energieversorgung, Energieeffizienz, bauliche Qualitäten) beinhalten. Die auf dieser Basis getroffenen (klima-)politischen Entscheidungen in der Kommune bilden wiederum den Rahmen für die Tätigkeit der Investoren im Immobilienbereich read more