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  • Im Magazin Zukunftswerkstatt schreibt Felix Gauger einen Gastbeitrag über die Sharing Economy und deren Einzug in die Immobilienwirtschaft. In dem Artikel geht es um Flexible Office Space im Bürosegment, um den Einzug der Sharing Economy in die Produktion durch Co-Production Anwendungen, wie Makerspaces und Fablabs und um neue Formen im Wohnsegment, wie Co-Living Angeboten.

    Das Magazin Zukunftswerkstatt können Sie hier downloaden:

  • Im Rahmen des „SAP-Forums für die Immobilienwirtschaft“ präsentierte Benjamin Wagner die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes. Zentraler Bestandteil der Präsentation waren die relevanten Trends für die deutsche Immobilienwirtschaft sowie deren Einfluss auf die unterschiedlichen immobilienwirtschaftlichen Akteure. Befragt wurden 249 Entscheidungsträger aus dem Corporate Real Estate Management sowie Investoren, Projektentwickler und immobilienwirtschaftliche Dienstleister wie Architekten, Baukonzerne und Facility Manager.

    Im Ergebnis bleibt die immobilienwirtschaftliche Transformation noch im Tagesgeschäft stecken. Immobilienwirtschaftliche Akteure sind eher durch die Flächennachfrage in Ballungsräumen, den Fachkräftemangel oder die Niedrigzinsphase getrieben. Chancen für internet- und IT-basierte neue Geschäftsmodelle werden kaum erkannt. Von den tiefgreifenden Veränderungsprozessen im Strukturwandel sind bislang die gewerblichen Immobiliennutzer am stärksten betroffen. Im Gesamtzusammenhang zeigen die Ergebnisse, dass der Nutzer durch veränderte Flächenbedarfe und steigende Flexibilitätsbedarfe die immobilienwirtschaftliche Transformation treibt. Sein Einfluss auf eigene Geschäftsfelder wird von allen Akteuren als am bedeutsamsten eingeschätzt. Er wird damit zukünftig der bedeutsamste Kunde des immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungssystems.

    Die veränderten Anforderungen der gewerblichen Immobiliennutzer führen zu einem Anpassungsbedarf und Handlungsdruck für alle Geschäftsmodelle in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Zukünftig wird es verstärkt auf Kooperationen und gemeinsames Problemlösungs-Know-How ankommen. Hierin liegen insbesondere auch die Chancen und ein großes Marktpotenzial der immobilienwirtschaftlichen Transformation. Vor allem ganzheitliche IT-Lösungen hin zu einem digitalen Bau- und Immobilienmanagement bilden ein Schlüsselwerkzeug für die Immobilienwirtschaft.

    Weitere Informationen zum 22. SAP-Forum finden Sie unter: https://www.tacevents.com/de/events-de/22-sap-forum-fuer-die-immobilienwirtschaft-2019/

    Für registrierte Teilnehmer des Kongresses stehen dort auch die Präsentationsfolien zum Download bereit.

    Den vollständigen Ergebnisbericht der Studie Transformation der Immobilienwirtschaft können Sie hier kostenlos downloaden:

  • Gastbeitrag im Blog Roomhero

    10. September 2019 - Forschungscenter

    Was bewegt digitale Nomaden, Selbstständige und Unternehmen dazu, sich in Coworking Spaces einzumieten? Eins vorweg: Entscheidend sind nicht die finanziellen Gründe. Ein Gastbeitrag von Felix Gauger.

  • Coworking Spaces sind flexible Arbeitsräume, in denen heterogene Nutzergruppen gemeinschaftlich zusammen arbeiten. Die Spaces sind Zentren von Austausch und Vernetzung und werden auch für Unternehmen immer häufiger Bestandteil ihres Arbeitsplatzkonzepts. Der Beitrag zeigt auf, wie nicht nur Selbstständige und Freischaffende, sondern auch Unternehmen von den flexiblen Arbeitsräumen profitieren können.

  • Während Coworking Spaces eine immer häufiger anzutreffende Form der Arbeit innerhalb von Unternehmen sind, ist diese Arbeitsorganisation in der öffentlichen Verwaltung selten. Die Studie soll das Verständnis dafür vertiefen, wie neue Arbeitsumgebungen in der öffentlichen Verwaltung genutzt werden können und wie Coworking Spaces die Attraktivität des öffentlichen Sektors erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten fördern können.  Zu den Vorteilen gehören mehr Flexibilität, kürzere Wegezeiten und Reaktionsfähigkeit der Nutzer, die neue Arbeitskräfte anziehen und das Wohlbefinden steigern können.

  • Der Beitrag untersucht ob sich Flexible Office Spaces als Flächenbereitstellungsform für Nutzer eignen und welche Auswirkungen diese auf Investoren haben. Hierzu erfolgt eine theoretisch- konzeptionelle Betrachtung sowie eine empirische Analyse auf Basis von 143 Interviews mit immobilienwirtschaftlichen Entscheidungsträgern. Flexible Office Space bietet dem Nutzer Flexibilität, erfüllt allerdings nicht alle Anforderungen an ganzheitliche Real-Estate-as-a-Service- Konzepte. Für die Investoren bietet das Betreibermodell den Abschluss langfristiger Mietverträge, bedeutet jedoch gleichzeitig auch ein potentielles Ausfallrisiko und Abhängigkeit zum Betreiber. Zu den Erfolgsfaktoren des Betreibermodells gehört eine Fristentransformation, eine hohe Qualität der bereitgestellten Flächen, ein professionelles Community-Management sowie nutzerzentrierte Dienstleistungen.

  • Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre führte im Frühjahr 2018 eine empirische Befragung zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies durch. Diese Befragung knüpfte an das Forschungsprojekt Lebenszyklusübergreifende Wertschöpfungspartnerschaften in der Immobilienbeschaffung von Corporates an. Der ausführliche Ergebnisbericht zur Studie ist nun veröffentlicht und steht oben auf dieser Seite zum Download bereit.

    Zweck der Studie: Analyse des Entscheidungsprozesses in der Praxis

    Der gegenwärtig spürbare Strukturwandel zwingt Non-Property Unternehmen zum Überdenken ihrer Flächen und damit auch ihrer im Eigentum befindlichen Immobilien. Eine Studie von Pfnür aus 2018 zeigt, dass der Flächenbedarf deutscher Unternehmen im Zuge von neuen Arbeitswelten, voranschreitender Digitalisierung usw. bis 2028 um 1,7 % steigen wird und ca. 50 Prozent der Flächen eine Umnutzung/Umgestaltung erfahren müssen. Fraglich ist jedoch, ob zur Bewältigung dieser Herausforderung ausreichend Kapazitäten seitens der Projektentwicklung vorhanden sind. So stehen dem prognostizierten Bedarf von 44 Mrd. Euro Bauvolumen lediglich ein durchschnittlich tatsächlich realisiertes Bauvolumen von 20 Mrd. Euro gegenüber. Gründe hierfür scheinen sowohl ein Engpass an internen Ressourcen als auch zu wenige geeignete Angebote am Markt zu sein. Dies wird zukünftig zu der Frage nach Systemlösungen in Form von Real-estate-as-a-Service von kompetenten Dienstleistern über den gesamten Lebenszyklus hinweg führen.

    An diese Problematik schließt sich die 2018 durchgeführte Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies. Hierbei wurden Entscheidungskriterien und deren Gewichtung bei der Wahl einer Abwicklungsform für Neubauten in Non-Property Unternehmen untersucht. Befragt wurden Entscheidungsverantwortliche in den 200 mitarbeiterstärksten Non-Property Unternehmen in Deutschland. Ziel war es, den Entscheidungsprozess in der Praxis der Unternehmen abzubilden und gleichzeitig die verschiedenen Abwicklungsformen, die als Lösung für den Entwicklungsbedarf zur Wahl stehen, auf ihre Eignung hin zu untersuchen.

    Erste Ergebnisse:

    Frage nach Bereitstellung von Immobilien auch zukünftig von Bedeutung

    Die Studienergebnisse zeigen, dass die Frage nach der Abwicklung von Neubauprojekten aufgrund anhaltend hohen Eigentumsquoten in Deutschland (durchschnittlich 60 Prozent) nach wie vor sehr relevant ist. Der damit verbundene Entscheidungsprozess ist aus Sicht der Befragungsteilnehmer insbesondere aufgrund der Möglichkeit zur Senkung der Immobilienkosten und Risiken sowie dem effizienten Ressourceneinsatz wichtig.

    Realisierung von Abwicklungsformen unterscheidet sich teilweise stark

    Für die Abwicklung von Neubauvorhaben wählen die teilgenommenen Unternehmen derzeit am häufigsten eine Generalunternehmerbeauftragung oder eine Einzelgewerkevergabe. Wesentlich seltener werden Totalunternehmer beauftragt. Wertschöpfungspartnerschaften, d.h. lebenszyklusübergreifende Lösungen, die die Zusammenarbeit mit einem Systemanbieter in einem partnerschaftlichen Verhältnis vorsehen, werden nur in Einzelfällen realisiert.

     

    Starke Kostenfokussierung als eine identifizierte Schwäche im Entscheidungsprozess

    Optimierungspotential sehen die Befragungsteilnehmer im derzeit praktizierten Entscheidungsprozess hinsichtlich vorherrschenden Partikularinteressen und der Ausübung von Machtverhältnissen der Entscheidungsträger. Die Teilnehmer nennen darüber hinaus insbesondere ein fehlendes Wissen über die Besonderheiten sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Abwicklungsformen als Schwäche. Bei der Analyse der Priorisierung von Entscheidungskriterien fällt die starke Kostenfokussierung auf. Dabei werden die Investitionskosten wesentlich stärker gewichtet als die Lebenszykluskosten. Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium ist für viele Befragungsteilnehmer der Detaillierungsgrad der Ausschreibung, während der Einsatz von Ressourcen eine geringe Rolle spielt.

    Potentiale der Wertschöpfungspartnerschaften bleiben unterschätzt

    Die Befragung zeigt deutlich, dass die Abwicklungsformen hinsichtlich der festgelegten Entscheidungskriterien unterschiedlich gut geeignet sind und sich dadurch Profile ermitteln lassen, bei welchen Priorisierungen welche Abwicklungsformen genauer abgewogen werden sollten. Insbesondere die Potentiale der Wertschöpfungspartnerschaften scheinen derzeit noch unterschätzt, obwohl die Teilnehmer partnerschaftlichen Lösungen positiv gegenüberstehen und einen Anstieg an partnerschaftlichen Lösungen erwarten. Die Teilnehmer sehen in diesem Zusammenhang Real-estate-as-a-service als wichtiges zukünftiges Geschäftsmodell.

  • Die Abwicklung von Bauprojekten ist in vielen Fällen bei deutschen Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. Das zeigte eine Studie des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt. Traditionelles Management, Kostenfokussierung und starkes Kontrollbedürfnis bergen Risiken, denn die betriebliche Nutzung von Flächen fordert immer höhere Flexibilität. Eine mögliche Lösung sind Wertschöpfungspartnerschaften mit professionellen Dienstleistern.

    An der Studie „Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies“ zu Entscheidungskriterien und deren Gewichtung des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft (FBI) der TU Darmstadt beteiligten sich 39 der mitarbeiterstärksten deutschen Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht Immobilien sind (Non-Property Companies).

    Wie die Untersuchung zeigte, ist der Umgang mit Bauprojekten in vielen Fällen bei deutschen Non-Property Companies nicht mehr zeitgemäß. Projekte werden ganz überwiegend in seit Jahrzehnten üblichen Verfahren abgewickelt – das Projektmanagement liegt im eigenen Haus und wird in Verbindung mit Generalunternehmerbeauftragungen (45 Prozent der Befragten nannten diese Option) oder mit Einzelgewerkvergaben erledigt (38 Prozent der Befragten). Die Anforderungen in der Immobilienbereitstellung haben sich jedoch drastisch verändert. Professor Andreas Pfnür, Leiter des Forschungscenters: “Die tradierten Formen der Bauprojektabwicklung stehen der nötigen Agilität im Projektmanagement im Weg. Es fehlt an Reaktionsfähigkeit auf sich immer schneller wandelnde Anforderungen der betrieblichen Nutzung der Flächen“.

    Der Grund für das Festhalten an den bekannten Strukturen bei Bauprojekten liegt laut Studie in der starken Kostenfokussierung der Projektziele. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass für Bauprojektverantwortliche die Investitionskosten weit wichtiger read more

  • Konferenz 2019:

    Das Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft wird an der jährlich stattfindenden Konferenz der European Real Estate Society vom 03.07.-06.07.2019 in Cergy (Frankreich) aktuelle Forschungsergebnisse zu den Themengebieten „Corporate Real Estate Management“, „Transformation der Immobilienwirtschaft“ und „Coworking“ präsentieren:

    Beiträge:

    Julian Seger

    • Impact of corporate real estate on the firm performance: Theoretical concept and empirical evidence
    • Corporate real estate specificity, ownership and its contribution to firm performance: empirical evidence from the German capital market

    Benjamin Wagner

    • How player in the real estate industry are affected by and respond to transformational processes – Empirical evidence from the German real estate industry by structural equation models

    Felix Gauger

    • The link between coworking space demand and venture capital financing – Empirical evidence from European office market

  • Die Abwicklung von Neu- und Umbauprojekten gehört in vielen deutschen Non-Property Unternehmen zum Alltag der Immobilienabteilungen. Dabei werden diese Projekte i.d.R. auch heute noch mit den traditionellen Abwicklungsformen wie GU-Vergabe oder mit Einzelgewerken realisiert. Die Angst davor, die Zügel aus der Hand zu geben, ist groß. Dies führt dazu, dass Ineffizienzen im Ressourceneinsatz und der Organisation in Kauf genommen werden. Dabei treibt insbesondere die zu starke Kostenfokussierung die Entscheidungsträger zu einem Preiswettbewerb, was zur Folge hat, dass ganzheitliche Lösungen mit Lebenszyklusoptimierung nur wenig Beachtung erlangen.

    Das Forschungscenter betriebliches Immobilienwirtschaft (FBI) greift diese Problematik in seiner 2018 durchgeführten Studie auf. Befragt wurden die Entscheidungsträger im Corporate Real Estate Management der 200 mitarbeiterstärksten Non-Property Unternehmen in Deutschland. Ziel war es, den Entscheidungsprozess in der Praxis der Unternehmen offenzulegen und die verschiedenen Möglichkeiten der Projektabwicklung zu vergleichen.

    Strukturwandel fordert neue Formen der Flächenbereitstellung

    Wie wichtig die effiziente Abwicklung von Neu- und Umbauten für Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit ist, wird in einer von Prof. Dr. Andreas Pfnür im Auftrag des ZIA durchgeführten Studie deutlich. Der Strukturwandel, getrieben durch u.a. Digitalisierung, Globalisierung und Urbanisierung, verändert die Nutzungsanforderungen an betrieblich genutzte Flächen enorm. Neue Arbeitswelten sind hier das dominierende Schlagwort. Diese veränderten Flächenanforderungen verlangen, dass die Unternehmen in den nächsten zehn Jahren etwa die Hälfte ihrer Flächen überdenken. Die ZIA Studie zeigt jedoch auch, dass der Bedarf an Redevelopment oder Neuentwicklung von vielen Unternehmen unterschätzt wird. Die internen Bauabteilungen deutscher Non-Property Unternehmen sind oftmals eher klein, sodass die Gefahr besteht, dass die Immobilienmanagementabteilungen von den neuen Herausforderungen früher oder später überrollt werden.

    Misfit zwischen tradierten Abwicklungsformen und sich ändernden Rahmenbedingungen

    Ein Vergleich der Abwicklungsformen zeigt, wie unterschiedlich diese bei bestimmten Zielsetzungen und Rahmenbedingungen geeignet sind. Einzelgewerkevergabe und Generalunternehmen eignen sich insbesondere bei einem hohen internen Ressourceneinsatz und einer starken und detaillierten Einflussnahme des Bauherrn. Dagegen bieten eine Totalunternehmerbeauftragung oder Wertschöpfungspartnerschaften die Möglichkeit, die internen Ressourcen zu schonen, Risiken effizient zu übertragen und Schnittstellen im Projekt zu reduzieren. Die dabei typische funktionale Ausschreibung öffnet die Türen für neue, innovative und ganzheitliche Lösungen, da den Anbietern wesentlich größere Handlungsspielräume gewährt werden. Genau dies könnte die Antwort sein, auf die Frage nach höchster Flexibilität in der Flächenbereitstellung.

    Potentiale von Wertschöpfungspartnerschaften nicht ausgeschöpft

    Wertschöpfungspartnerschaften sind trotz ihrer Popularität im öffentlichen Sektor als PPP-Projekte und ihrer nachgewiesenen Effizienzvorteile in der Privatwirtschaft noch nicht etabliert. Dies scheint verwunderlich, zeigen sich die Vorteile von Komplettlösungen in IT und Logistik doch bereits seit einigen Jahren. Auch die Befragungsteilnehmer stehen partnerschaftlichen Formen positiv gegenüber, sodass hier ein hohes Potential gesehen wird. Wenn die Unternehmen den bevorstehenden Umwandlungsbedarf zukünftig nicht allein decken können, sind sie gezwungen den Weg für Alternativen zu ebnen. Dabei bleibt jedoch auch abzuwarten, ob die Anbieter von lebenszyklusübergreifenden Dienstleistungen diese Chance für sich erkennen und welche konkreten Angebote sich auf dem Markt etablieren werden.

    Die vollständige Studie finden Sie zum kostenlosen Download hier.

    Weiterführende Informationen

    http://real-estate-research.org/auswahlprozess-fuer-eine-abwicklungsform-bei-neubauten-durch-non-property-companies/