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11. Juli 2019

Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies

Das Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre führte im Frühjahr 2018 eine empirische Befragung zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies durch. Diese Befragung knüpfte an das Forschungsprojekt Lebenszyklusübergreifende Wertschöpfungspartnerschaften in der Immobilienbeschaffung von Corporates an. Der ausführliche Ergebnisbericht zur Studie ist nun veröffentlicht und steht oben auf dieser Seite zum Download bereit.

Zweck der Studie: Analyse des Entscheidungsprozesses in der Praxis

Der gegenwärtig spürbare Strukturwandel zwingt Non-Property Unternehmen zum Überdenken ihrer Flächen und damit auch ihrer im Eigentum befindlichen Immobilien. Eine Studie von Pfnür aus 2018 zeigt, dass der Flächenbedarf deutscher Unternehmen im Zuge von neuen Arbeitswelten, voranschreitender Digitalisierung usw. bis 2028 um 1,7 % steigen wird und ca. 50 Prozent der Flächen eine Umnutzung/Umgestaltung erfahren müssen. Fraglich ist jedoch, ob zur Bewältigung dieser Herausforderung ausreichend Kapazitäten seitens der Projektentwicklung vorhanden sind. So stehen dem prognostizierten Bedarf von 44 Mrd. Euro Bauvolumen lediglich ein durchschnittlich tatsächlich realisiertes Bauvolumen von 20 Mrd. Euro gegenüber. Gründe hierfür scheinen sowohl ein Engpass an internen Ressourcen als auch zu wenige geeignete Angebote am Markt zu sein. Dies wird zukünftig zu der Frage nach Systemlösungen in Form von Real-estate-as-a-Service von kompetenten Dienstleistern über den gesamten Lebenszyklus hinweg führen.

An diese Problematik schließt sich die 2018 durchgeführte Studie zum Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies. Hierbei wurden Entscheidungskriterien und deren Gewichtung bei der Wahl einer Abwicklungsform für Neubauten in Non-Property Unternehmen untersucht. Befragt wurden Entscheidungsverantwortliche in den 200 mitarbeiterstärksten Non-Property Unternehmen in Deutschland. Ziel war es, den Entscheidungsprozess in der Praxis der Unternehmen abzubilden und gleichzeitig die verschiedenen Abwicklungsformen, die als Lösung für den Entwicklungsbedarf zur Wahl stehen, auf ihre Eignung hin zu untersuchen.

Erste Ergebnisse:

Frage nach Bereitstellung von Immobilien auch zukünftig von Bedeutung

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Frage nach der Abwicklung von Neubauprojekten aufgrund anhaltend hohen Eigentumsquoten in Deutschland (durchschnittlich 60 Prozent) nach wie vor sehr relevant ist. Der damit verbundene Entscheidungsprozess ist aus Sicht der Befragungsteilnehmer insbesondere aufgrund der Möglichkeit zur Senkung der Immobilienkosten und Risiken sowie dem effizienten Ressourceneinsatz wichtig.

Realisierung von Abwicklungsformen unterscheidet sich teilweise
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9. Juli 2019

Studie der TU Darmstadt: Betriebliches Immobilienmanagement oft nicht mehr zeitgemäß

Die Abwicklung von Bauprojekten ist in vielen Fällen bei deutschen Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. Das zeigte eine Studie des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt. Traditionelles Management, Kostenfokussierung und starkes Kontrollbedürfnis bergen Risiken, denn die betriebliche Nutzung von Flächen fordert immer höhere Flexibilität. Eine mögliche Lösung sind Wertschöpfungspartnerschaften mit professionellen Dienstleistern.

An der Studie read more

4. Juli 2019

Substantielle Ineffizienzen bei der Abwicklung von Bauprojekten deutscher Unternehmen aufgedeckt

Die Abwicklung von Neu- und Umbauprojekten gehört in vielen deutschen Non-Property Unternehmen zum Alltag der Immobilienabteilungen. Dabei werden diese Projekte i.d.R. auch heute noch mit den read more